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Sport

Gut gelaunt ins Halbfinale

Voller Zuversicht und ohne größere Verletzungssorgen blickt die DFB-Elf dem Duell mit Gastgeber Brasilien entgegen. Der Gegner zittert um seinen geplanten Ersatzmann für den schwer verletzten Superstar Neymar.

Video ansehen 01:39

Schweinsteiger erwartet robuste Brasilianer

Eigentlich war es das Traumfinale für viele - nun findet das "Giganten-Duell" zwischen Brasilien und Deutschland schon am Dienstag (08.07.2014, ab 22 Uhr MESZ im DW-Liveticker) - und damit eine Runde vorher statt. Einen vermeintlichen Vorteil hat dabei die deutsche Mannschaft: Bundestrainer Joachim Löw stehen bis auf den verletzten Shkodran Mustafi die restlichen 22 Spieler zur Verfügung. Damit hat er seinem Gegenüber Luiz Felipe Scolari Entscheidendes voraus, denn dem fehlen wichtige Stammkräfte: Superstar und Hoffnungsträger

Neymar hat sich im Halbfinale gegen Kolumbien einen Wirbelbruch zugezogen

und fällt wochenlang aus, Kapitän Thiago Silva ist gesperrt. Gegen die Gelbsperre legte der brasilianische Fußballverband Einspruch beim Fußball-Weltverband FIFA ein.

Nun wurde auch noch bekannt, dass zudem Neymar-Ersatz Willian angeschlagen ist und wegen Rückenschmerzen sein Training vorzeitig abbrechen musste. "Wir erwarten trotz dieser Ausfälle, dass die Brasilianer das kompensieren und über sich hinauswachsen werden", sagte der deutsche Co-Trainer Hansi Flick bei der Pressekonferenz im deutschen Teamquartier in Santo Andre.

Regeneration im Vordergrund

Nach dem kräftezehrenden

1:0 im Viertelfinale gegen Frankreich

durfte sich das deutsche Team zunächst einmal ausruhen. So fuhren beim Training am Samstag einige Spieler locker Fahrrad, die anderen liefen entspannt um den Platz. Den Nachmittag hatte Bundestrainer Löw frei gegeben. Auch die Frauen und Familien durften zu Besuch kommen und über Nacht bis Sonntagfrüh bleiben. Am Samstagabend hatte ein gemeinsames Essen stattgefunden. Auch am Sonntag stand Regeneration im Campo Bahia an. Erst am Montag fliegt das Team nach Belo Horizonte, "um mehr Zeit zur Regeneration zu haben", wie Teammanager Oliver Bierhoff betonte. Bislang war die Mannschaft immer schon zwei Tage vor den Spielen von Porto Seguro aus abgeflogen.

"Man saugt es auf"

Wie wichtig ein kühler Kopf vor dem Fußballklassiker ist, hob Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger hervor: "Das Spiel ist eine große Herausforderung - besonders gegen den Gastgeber Brasilien in einem solch fußballverrückten Land mit einer unglaublichen Identifikation mit der Selecao. Da macht das Fußballspielen noch mehr Spaß. Man genießt es und saugt es auf." Die Vorfreude sei groß und die Zuversicht ebenfalls. "Aber es wäre schöner gewesen, erst im Finale gegen Brasilien zu spielen." Denn eines machte Schweinsteiger auch klar: Das Halbfinale soll nicht Endstation sein. Die DFB-Elf will noch einmal zurück ins Maracana - zum Finale am 13. Juli.

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