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Kultur

Gut erhaltene altägyptische Fresken entdeckt

In der Totenstadt von Sakkara in Ägypten haben Archäologen des französischen Instituts für Orientalistik Priestergräber aus der 6. Dynastie freigelegt. Gefunden wurden Skelette, Grabbeigaben und Fresken.

Erstaunlich gut erhalten seien die Grabkammern, die jüngst im ägyptischen Sakkara entdeckt wurden, teilte das ägyptische Ministerium für Altertümer in Kairo mit. Die Farben der Wandmalereien leuchteten noch immer. Bei den beigesetzen Priestern soll es sich um die Geistlichen Ankhti und Saby handeln, die im Dienst des Pharaos Pepi II. gestanden hätten.

Wandbilder zeigen religiöse Rituale

Die Gräber stammen vermutlich aus der 6. Dynastie, einer Epoche, die in den Jahren 2318-2168 v. Chr. angesiedelt ist. Die Fresken zeigen religiöse Rituale, zum Beispiel Opferhandlungen für Götter. Viele Grabbeigaben wurden nicht entdeckt. Auch die Gebeine lagen nicht mehr in den Sarkophagen, sondern verstreut am Boden. Dies weist darauf hin, dass die Gräber einst geplündert wurden.

Beide Gräber befinden sich im Süden der Djoser-Stufenpyramide. Diese steht im Mittelpunkt der altägyptischen Nekropole von Sakkara. Die Totenstadt ist rund 20 Kilometer von Kairo entfernt. In Sakkara fanden Könige, Königinnen, Beamte und Priester zahlreicher Dynastien des antiken Ägyptens ihre letzte Ruhe.

rey/sti (dpa/efe/ahram.org)