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Reise

Gut - auch ohne Knut

Nicht erst seit Eisbär Knut lohnt ein Besuch im Zoo für Groß und Klein. Die deutschen Zoos dienen mit ihrer Artenvielfalt der Bildung, Forschung und Erholung. DW-WORLD.DE stellt einige vor.

Das Elefantenhaus im Tierpark Hellabrunn

Das Elefantenhaus im Tierpark Hellabrunn

Die Institution Zoo hat eine lange Geschichte und ist keine deutsche Erfindung: die frühesten Dokumente über Tierhaltung in einem Park stammen aus China, wo um 2000 vor Christi bereits am Kaiserhof Tiere gehalten wurden. Auch in Europa kannte der Adel die Zurschaustellung von Tieren in Menagerien, eine der berühmtesten war im Tower von London untergebracht.

Elefantenportal im Zoo Berlin (1912/13)

Elefantenportal im Zoo Berlin (1912/13)

Der älteste und seit Eisbär Knut auch berühmteste Zoo in Deutschland in der Zoologische Garten in Berlin. Er wurde am 1. August 1844 eröffnet und ist heute in seiner Symbiose mit dem Aquarium Berlin der weltweit artenreichste Zoo.

Zoo-Welten in Hannover

Der Zoo in Hannover wurde 1865 gegründet, etwa 1720 Tiere leben dort. Täglich kümmern sich rund 300 Mitarbeiter um das Wohl der 251 Arten. Unterteilt ist der Park in fünf Zoo-Welten: die afrikanische Flusslandschaft Sambesi, der Gorillaberg, der Dschungelpalast, der niedersächsische Meyers Hof und Helme Heines Kinderparadies "Mullewapp". Bis zu 25 Shows und Show-Fütterungen am Tag sorgen für Spaß für die ganze Familie.

Seehunde im Wattenmeer

Die Seehundestation Norddeich

Die Seehundestation Norddeich

Eine ganz besondere Tier-Herberge ist die Seehundstation Norddeich, in der Besucher nicht nur alles über Seehunde, sondern auch über das Naturereignis Wattenmeer erfahren. Die Aufzucht von aufgefundenen mutterlosen Jungtieren schützt die Bestände und ermöglicht Forschung. Jedes Jahr rettet die Station 30 bis 90 so genannte "Heuler", junge Seehunde, die von ihrer Mutter getrennt wurden. Sobald sie fit genug sind, werden sie in der Nordsee ausgewildert.

Elefanten in Köln

1860 wurde der Kölner Zoo gegründet, er ist der drittälteste Zoo Deutschlands. Mit etwa 8000 Tieren aus rund 500 Tierarten von allen Kontinenten genießt der Park internationales Renommee. Besonders beliebt ist der spektakuläre Elefantenpark, das größte Elefantengehege nördlich der Alpen.

Carl Hagenbecks Erben

Das alte Eingangstor im Tierpark Hagenbeck

Das alte Eingangstor im Tierpark Hagenbeck

Hagenbecks Tierpark, die grüne Oase mitten in Hamburg, befindet sich in Familienbesitz und wird in der sechsten Generation von den beiden Direktoren Joachim Weinlig-Hagenbeck und Stephan Hering-Hagenbeck geleitet. Seine Panoramen und Freigehege sind weltberühmt. Von den 210 Tierarten werden etliche, auch von der Ausrottung bedrohte, mit großem Erfolg gezüchtet. Der Hit sind die Tierkinder, von denen das jüngste ein kleines "Sonntags-Kamel" ist, das am 15. Juni 2008 das Licht der Welt erblickte. Auch bei den Alpakas, Zebras, Giraffen und Elefanten gibt es momentan wenige Monate alte Jungtiere zu bestaunen.

Weltreise in München

Idyllisch im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen gelegen, lädt der Tierpark Hellabrunn in München zu einem Rundgang ein. Der Tierpark wurde 1911 als erster Geo-Zoo der Welt gegründet, die Tiere leben ihrer geographischen Verbreitung entsprechend in Gemeinschaftshaltungen. Wenn man den Piktogrammen folgt, tritt man eine Weltreise durch die verschiedenen Biotope der Erde an. (pg)

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