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Podcast Wirtschaft

Gurken und Tomaten unverkäuflich

Die Ehec-Hysterie bedroht die Existenz der Bauern +++ Weniger als drei Millionen Arbeitslose - doch die Jugendarbeitslosigkeit in Europa bleibt erschreckend hoch +++ Risiko-Kapitalgeber haben wieder Konjunktur

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Noch immer sterben Menschen an der gefährlichen Darminfektion - ausgelöst durch den Ehec-Erreger. 15 sind es mittlerweile. Etwa 1 500 sind deutschlandweit mit dem Erreger infiziert. Noch ist der Ausbruch des gefährlichen Keims nicht geklärt. Und solange Unklarheit darüber herrscht, verzichten viele Verbraucher auf rohes Gemüse. Viele Bauern bringt das zur Verzweiflung, einige an den Rand des wirtschaftlichen Ruins. Jutta Wasserrab hat sich bei den Erzeugern umgehört.

Der Aufschwung drückt die Zahl der Arbeitslosen wieder unter die Drei-Millionen-Marke. Im Mai registrierte die Bundesagentur für Arbeit 2,96 Millionen Arbeitslose. Das waren 118.000 weniger als im April und 276.000 weniger als vor einem Jahr. Und auch in Sachen Jugendarbeitslosigkeit ist Deutschland mit rund acht Prozent ein Musterschüler. In Europa stehen nur die Niederlande besser da. Kein Vergleich also zur verheerenden Situation in Spanien, wo jeder Zweite unter 25 Jahren auf der Suche nach einer Perspektive ist. Auch in anderen Peripheriestaaten zahlen vor allem die Jungen die Zeche für die rauschende Party vor der Krise. Mein Kollege Olaf Krieger von Deutsche Welle TV sprach darüber mit Holger Schäfer, Arbeitsmarktexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.

Ohne das Geld risikobereiter Kapitalgeber wäre das legendäre Silicon Valley nicht denkbar. Die einen haben die Idee, die anderen das Geld. Wenn Geld und Idee zusammenfinden, dann hat sich das Investment gelohnt. Nach der Rezession sind die Investment-Jäger wieder unterwegs: Und junge Start-up-Unternehmen hoffen, mit ihren Geschäftsmodellen und Produkten die Geldgeber überzeugen zu können. Geht die Geschichte gut aus, wird das kleine Unternehmen von einem großen geschluckt. Bleibt dann die Kreativität auf der Strecke? Michael Braun ist dieser Frage nachgegangen.

Moderation: Rolf Wenkel
Redaktion: Monika Lohmüller

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