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WM-Qualifikation

Guerrero unter Dopingverdacht

Die FIFA suspendiert den peruanischen Kapitän Paolo Guerrero für 30 Tage. Der frühere Bundesliga-Profi darf damit nicht in den bevorstehenden beiden WM-Playoff-Partien der Peruaner gegen Neuseeland spielen.

WM Qualifikation Argentinien Peru Paolo Guerrero (Getty Images/AFP/A. Pagni)

Guerrero (r.) im QM-Qualifikationsspiel am 5. Oktober gegen Argentinien

Im wichtigen WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien soll Perus Nationalspieler Paolo Guerrero gedopt gewesen sein. In seiner Urinprobe wurden Spuren einer verbotenen Substanz gefunden, die laut dem peruanischen Fußballverband "möglicherweise von einem benutzten Medikament" stammten. Der Weltverband FIFA sperrte den früheren Spieler der Bundesligisten FC Bayern München und Hamburger SV vorläufig für 30 Tage. Damit kann der 33 Jahre alte Kapitän der Peruaner nicht an den Playoff-Spielen am 10. und 15. November gegen Ozeanienvertreter Neuseeland teilnehmen. Dort könnten die Südamerikaner erstmals seit 1982 ein WM-Ticket lösen.

Protest gegen die Wertung des Spiels?

Der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL hatte den Peruanern den Dopingfall am Freitag mitgeteilt. Durch das 0:0 am vorletzten Spieltag gegen Argentinien und das folgende 1:1 gegen Kolumbien erreichte Peru den fünften Platz in der südamerikanischen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Hätte Peru den Punkt gegen Argentinien nicht geholt, wäre Chile statt Peru als Fünftplatzierter in die Playoff-Spiele eingezogen. Unklar bleibt, ob es nach dem Dopingfall zu einem Einspruch gegen die Spielwertung kommen könnte. Dem peruanischen Verband müsste nach den FIFA-Regeln eine Mitschuld nachgewiesen werden.

sn/sw (dpa, sid)