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Kultur

Gruppe A - Frankreich, Uruguay, Dänemark, Senegal

Der Favorit der Gruppe A ist gleichzeitig einer der großen Favoriten des ganzen Weltmeisterschaftsturniers: der Titelverteidiger, Welt- und Europameister Frankreich.

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Der perfekte Spieler: Frankreichs Zinedine Zidane

Für die Mannschaft von Trainer Roger Lemerre spricht vor allem die große Erfahrung. Unumstrittener Star der "Equipe tricolore" ist ihr Kapitän, der 29 Jahre alte geniale Mittelfeldstratege Zinedine Zidane, der Weltfußballer der Jahre 1998 und 2000. Im Sturm werden Thierry Henry und David Trezeguet noch stärker eingeschätzt als bei der vor zwei Jahren gewonnenen Europameisterschaft.

Dennoch hat auch Frankreich mit dem Manko aller Weltmeister zu kämpfen: zwei Jahre lang nur Freundschaftsspiele bestritten zu haben. Viele Experten trauen nichtsdestotrotz der Mannschaft zu, als drittes Team überhaupt nach Italien und Brasilien den Titel zu verteidigen.


Erstmals seit zwölf Jahren ist Uruguay wieder bei einer WM-Endrunde vertreten, der Weltmeister der Jahr 1930 und 1950. Die Südamerikaner mussten am längsten von allen 32 Mannschaften auf das WM-Ticket warten. Erst in der Relegation gegen Australien schaffte das Team von Trainer Victor Pua den Sprung ins Teilnehmerfeld. Die bekanntesten Spieler sind die bei italienischen Clubs beschäftigten Paolo Montero, Alvaro Recoba und Torwart Fabian Carini.


In der Außenseiterrolle fühlt sich wieder einmal Dänemark wohl. "In solchen Augenblicken waren wir immer am besten", sagt Nationalcoach Morten Olsen. Schon in der Qualifikation sorgten die Dänen für Furore, als sie ungeschlagen Gruppenerster wurden und sich gegen die eigentlich stärker eingeschätzten Tschechen durchsetzten. Überragender Spieler war der Schalker Torjäger Ebbe Sand, der in zehn Spielen neunmal traf.


Sein WM-Debüt gibt Senegal. Trainer Bruno Metsu hofft wie sein dänischer Kollege auf den Überraschungseffekt, vielleicht schon im Eröffnungsspiel gegen Frankreich. Senegal blickt auf die erfolgreichsten sechs Monate seiner Fußballgeschichte zurück. Neben der WM-Qualifikation schaffte es die Mannschaft bis ins Finale der Afrika-Meisterschaft, in dem sie erst im Elfmeterschießen gegen Kamerun unterlag. Leistungsträger sind die in Frankreich spielenden Stürmer El Hadju Diouf und Khalilou Fadida.