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Kriminalität

Großkreutz-Prozess: Haftstrafen verhängt

Die Aufarbeitung einer nächtlichen Auseinandersetzung in Stuttgart mit Beteiligung von Kevin Großkreutz ist abgeschlossen. Zwei Personen, die den Fußball-Weltmeister tätlich angegriffen haben, werden verurteilt.

Juristischer Sieg für Kevin Großkreutz: Im Prozess um den tätlichen Angriff auf Fußball-Weltmeister von 2014 sind die beiden Angeklagten zu Haftstrafen verurteilt worden. Gegen einen der Beteiligten verhängte das Amtsgericht Stuttgart eine Jugendstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Der Mitangeklagte wurde zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt. Beide Täter sind vorbestraft.

Vorfall kostete Großkreutz den Job

Großkreutz war am 28. Februar 2017 in die Schlägerei verwickelt. Er musste damals mit Platzwunden am Kopf ins Krankenhaus. Als Folge der nächtlichen Auseinandersetzung löste der VfB den Vertrag mit Großkreutz auf. Inzwischen steht er beim Zweitligisten Darmstadt 98 unter Vertrag. Wie bereits beim Prozessauftakt in der vergangenen Woche war der als Zeuge geladene Großkreutz nicht persönlich vor Ort. Einem Ordnungsgeld entging der ehemalige Dortmunder allerdings.

Schon 2014 hatte Großkreutz für Schlagzeilen gesorgt. Damals soll er in Köln mit einer Döner-Tasche nach einer Person geworfen haben. Der damals 25-jährige Spieler von Borussia Dortmund war mit Vereinskollege Julian Schieber im nächtlichen Köln unterwegs und erhielt anschließend eine Anzeige wegen Körperverletzung. Großkreutz bestritt den Tathergang und sagte aus, dass er den Döner auf den Boden geworfen habe, weil er angepöbelt worden sei.

jw/jk (mit sid, dpa)

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