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Wort der Woche

großkotzig

Wer großkotzig ist, ist bei seinen Mitmenschen nicht besonders beliebt – dabei versucht er, sich so gut darzustellen, wie er nur kann.

Ein Pfau breitet sein Gefieder aus.

Mehr Schein als Sein: Der Pfau ist ein Großkotz

„Ich kann alles“, „Alle mögen mich“, „Ich kann alles bezahlen“ – das sind nur einige Beispiele für das, was großkotzige Menschen so über sich denken und sagen. Ihre Selbstwahrnehmung und die Realität sind dabei aber meist sehr weit voneinander entfernt. Denn ein Großkotz wird von seinen Mitmenschen fast immer ganz anders gesehen. Seine Angeberei und seine Selbstverliebtheit sorgen nicht gerade für Sympathie. Mit kotzen, der umgangssprachlichen Bezeichnung für sich übergeben, hat großkotzig übrigens nichts zu tun. Das Wort stammt wahrscheinlich vom jiddischen großkozen, was so viel wie sehr reicher Mann oder Angeber bedeutet. Aber auch eine Herkunft aus dem Berliner Dialekt ist möglich. Dort ist ein Großkotz jemand, der im weiten Bogen spuckt. Wer sich Freunde machen will, sollte also lieber nicht großkotzig auftreten und keine allzu großen Töne spucken.

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