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Sport

Großer Wettstreit um die WM 2018

Spanien will die WM 2018 ausrichten - und steht damit nicht alleine. In Rumänien demonstrieren die Fans für den FC Poli Timisoara. Und der FC Barcelona kauft seinen Anhängern einen eigenen Badestrand am Mittelmeer.

Fan (Quelle: AP)

Die WM in Spanien, das würde die Fans freuen

Spanien will die Fußball-WM 2018 ausrichten. Das hat Verbandspräsident Angel Maria Villar in einem Interview mit Radio Marca bekräftigt. "Unser Anliegen ist eindeutig, die Weltmeisterschaft nach Spanien zu holen", sagte Villar. Noch nicht sicher sei, ob sich Spanien allein bewerbe oder gemeinsam mit dem Nachbar Portugal.

Spanien muss sich bei seiner Bewerbung auf viel Konkurrenz einstellen. Denn nach der WM 2014 fällt die Rotation unter den Kontinentalverbänden weg. Der Weltverband FIFA sieht sich deswegen einer Flut von Bewerbungen für die WM-Endrunde in zehn Jahren gegenüber. Interessiert sind neben Spanien und Portugal auch Australien, England, die USA, China, Japan, Mexiko, Russland, Katar, Uruguay und Belgien gemeinsam mit den Niederlanden. 2011 wird die WM vergeben.

Zwangspause für Rajkovic

Der serbische Nationalspieler Slobodan Rajkovic muss ein Jahr lang pausieren. Der Weltverband FIFA hat beschlossen, den 19-Jährigen für zwölf Monate von allen Wettbewerben auszuschließen. Grund ist die Spuckattacke von Rajkovic beim Olympischen Fußballturnier in Peking. Der Fußballer hatte dem Schiedsrichter Abdullah Al-Hilali aus dem Oman ins Gesicht gespuckt, nachdem dieser ihn im Vorrundenspiel gegen Argentinien vom Platz gestellt hatte.

Der serbische Fußball-Verband FSS kündigte an, die Entscheidung anzufechten. Die Bestrafung sei "lächerlich", sagte ein Sprecher. "Sollte die Entscheidung endgültig sein, entzieht das dem Spieler die Möglichkeit, seiner Arbeit nachzugehen", sagte der Verbandssprecher weiter. Rajkovic spielt zur Zeit bei Twente Enschede.

Demonstrieren für den FC Poli Timisoara

Rund 3000 Fans des rumänischen Erstligisten FC Poli Timisoara protestierten am Donnerstagabend (04.09.2008) dagegen, dass ihrem Verein sechs Punkte abgezogen wurden. Bei der Kundgebung im rumänischen Timisoara wurde die Polizei mit Steinen geworfen, diese setzte Tränengas ein. Durch den Punktabzug rutscht der FC Poli Timisoara vom fünften auf den elften Platz ab.

Hintergrund ist ein Streit um die Geschichte des Vereins. Nach einer Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS darf der FC nicht den Namen und die Klubfarben des ursprünglichen Vereins FC Politehnica Timisoara verwenden. Klub-Besitzer Marian Iancu bezeichnete das Urteil als "illegal" und kündigte die Auflösung des Klubs an: "Meine Entscheidung ist endgültig. Wir werden keine Spiele mehr bestreiten und deshalb von der Meisterschaft ausgeschlossen."

Trainer-Ende nach acht Monaten

Real-Abwehrspieler Garcia (Quelle: Hoffmann)

Der FC Barcelona, hier auf Rasen

Kevin Keegan verlässt Newcastle United. Nach nur acht Monaten im Amt bestätigte der 57 Jahre alte ehemalige Bundesliga-Profi des Hamburger SV und frühere Teammanager der englischen Fußball-Nationalmannschaft seinen Rücktritt als Chefcoach von Newcastle United. "Ich habe verzweifelt daran gearbeitet, Fortschritte in der Arbeit mit den Klub-Direktoren zu machen. Leider hat das aber nicht funktioniert", erklärte Keegan in einer offiziellen Stellungnahme an die Vereinigung der Teammanager in der englischen Premier League. "Es gab für mich keine andere Wahl, als zu gehen."

"Mighty Mouse" Keegan hatte als englischer Nationalspieler 1977 mit dem FC Liverpool den Europapokal der Landesmeister gewonnen und mit dem HSV 1979 die deutsche Meisterschaft. Schon seit einigen Tagen hatte er das Training in Newcastle nicht mehr geleitet. Als mögliche Nachfolger werden David O'Leary und David Moyes gehandelt.

Grund für den Rücktritt ist offenbar ein Streit darüber, wer die Spieler für den Verein aussucht. "Es ist meine Meinung, dass ein Teammanager die volle sportliche Verantwortung haben muss und ihm nicht Spieler gestellt werden, die er nicht haben will", sagte Keegan.

Wechsel in die erste Liga

Der norwegische Erstligist Aalesund FK hat den ehemaligen Trainer des deutschen Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, Kjetil Rekdal, als neuen Chefcoach verpflichtet. Rekdal war am 9. Februar 2008 von den Pfälzern entlassen worden. Zuletzt arbeitete er als Nachwuchschef des norwegischen Vereins Molde FK. Beim abstiegsgefährdeten Tabellenvorletzten Aalesund FK erhält Rekdal einen Vierjahresvertrag.

Ein Badestrand für Barcelona

Real-Abwehrspieler Garcia und HSV-Stürmer Kevin Keegan (Quelle: DPA)

Kevin Keegan (r) 1980 beim HSV

Fans des FC Barcelona bekommen bald ihren eigenen Strand. Der spanische Traditions-Klub hat für 18 Millionen Euro ein Grundstück direkt am Mittelmeer gekauft. Auf dem 86 Hektar großen Areal in Vila de Viladecans, zwanzig Kilometer entfernt von Barcelona, soll ein Freizeitzentrum für die über 160.000 Mitglieder des Klubs entstehen. (det)