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Bücher

Großer Bahnhof für Harry Potters Sohn zur Einschulung

Muggelauflauf auf Gleis Neundreiviertel: Harry Potters zweiter Sohn Albus hat heute seinen ersten Schultag. Natürlich Grund genug für echte Potterfans, am Londoner Bahnhof King's Cross nach ihm Ausschau zu halten.

Die Geschichte des berühmtesten Zauberschülers der Welt endet eigentlich 1998, nachdem Harry Potter und seine Freunde den bösen Lord Voldemort besiegt haben. Doch im Epilog "19 Jahre später" des Buches "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" gibt Autorin Joanne K. Rowling einen Ausblick darauf, was aus den bekannten Charakteren der erfolgreichen Reihe geworden ist: Am 1. September 2017 treffen neue Schüler auf Gleis 9 3/4 des Londoner Bahnhofs King's Cross ein, um zur Zauberschule Hogwarts zu fahren. Unter ihnen auch Albus Severus Potter, Harry Potters zweiter Sohn, der die Fahrt gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Bruder James Sirius und seiner Cousine Rose Weasley antritt.

Natürlich haben echte Potter-Fans dieses Datum nicht vergessen, und wenn doch, so hat sie J.K. Rowling höchstpersönlich heute via Twitter daran erinnert. Die Reaktionen folgten prompt und zahlreich. Raquel Blanco ist aus Madrid eigens für diesen Anlass nach London gereist. "Davon habe ich geträumt, seit ich "Die Heiligtümer des Todes" vor zehn Jahren gelesen habe."

Dort war sie nicht der einzige Muggel, wie Normalsterbliche im Potter-Universum heißen. Eine Bahnhofssprecherin hatte auf Anfrage der tageszeitung (taz) im Vorfeld zwar gesagt: "Es wird ein ganz gewöhnlicher Tag", aber das ist er für Potterfans eben nicht - und sie sind viele. Es gibt keine genauen Zahlen zum Muggelauflauf, nur Fotos davon im Netz: 

Die Harry-Potter-Reihe ist die beliebteste Jugendbuch-Reihe aller Zeiten. Erschienen sind die sieben Bücher zwischen 1997 und 2007, sie wurden in etwa 80 Sprachen übersetzt und verkauften sich mehr als 450 Millionen Mal, in Deutschland allein 33 Millionen Mal. Die Kino-Adaptionen (2001 - 2011), mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle, spielten knapp sieben Milliarden Euro ein. 

ka/so (twitter/taz)

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