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Kultur

Große Keltensiedlung entdeckt

Österreichische Archäologen haben in der Nähe von Linz Überreste einer rund 2200 Jahre alten keltischen Siedlung
entdeckt. An der heutigen Bundesstraße 1 seien Spuren einer Gruppe von Höfen aus dem ersten und zweiten Jahrhundert vor Christus gefunden worden, teilte das Bundesdenkmalamt mit.

Das Dorf habe eine Fläche von rund zwölf Hektar eingenommen und sei damit die größte keltische Siedlung, die bislang in Österreich ausgegraben wurde. Erste Hinweise auf die Siedlung waren im Juni bei Bauarbeiten für eine Umgehungsstraße entdeckt worden.

Die archäologischen Ausgrabungen förderten neben Pfostenlöchern von Gebäuden auch eine Reihe von Eisenklingen und aus Knochen gefertigte Werkzeuge zu Tage. Auch Keramikscherben und ein Bronzering mit Verzierungen aus Knoten und Widderköpfen wurden gefunden. Vereinzelt wurden auch Gegenstände aus der Römerzeit im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus entdeckt. Die heutige B1 folge vermutlich einer Römerstraße, erklärte das Bundesdenkmalamt.

  • Datum 04.08.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6zv2
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