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Nahost

"Große Herausforderung für die ganze Welt"

Kurz nach Ablauf des amerikanischen Ultimatums hat der Krieg gegen den Irak begonnen. DW-WORLD-User melden sich zu Wort.

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Krieg auf eigene Faust

Als Mensch, der seit 1965 in den USA lebt, sage ich es ganz offen: George W. Bush ist ein "Nur-ich", der erwartet, dass die ganze Welt nach seiner Pfeife tanzt. Erst stellt er sich hinter die Vereinten Nationen; aber als diese seinen geliebten Krieg nicht autorisieren wollten, will er jetzt auf eigene Faust Krieg machen. Hat er denn vergessen, dass die UNO nur Friedenstruppen, aber keine Kriegstruppen einsetzt?

Thomas Hofer, USA

Protestierende US-Amerikaner in Berlin

Bitte tun Sie uns hier in den USA einen Gefallen und behalten Sie diese sogenannten Amerikaner [Red.: die in Berlin demonstriert haben] bei sich in Deutschland! Sie können sie, falls notwendig, auch nach Frankreich schicken! Thank you!

Verl Logsdon

Saddam Hussein ist viel zu gefährlich

Saddam Hussein ist ein viel zu gefährlicher Diktator, als dass man ihn gewähren lassen sollte. Ich erinnere auch an die Opfer anderer Nationalitäten des 11. Septembers! Eine Schande für alle, die die USA alleine lassen.

Rudolf Wirth

Wer das Schwert erhebt

Wer das Schwert erhebt, der kommt durch das Schwert um, weshalb das Schicksal eines Henkers nicht beneidenswert ist. Irak ist ein Opfer und Bush ist ein Henker.

Vladislaw, Russland

Wer baut den Irak wieder auf?

Dieser Krieg muss ja wirklich nicht sein (...). Geht es um Massenvernichtungswaffen oder geht es um ein anderes Regime? Wer baut den Irak wieder auf und wie soll das voran gehen? Deutschland ist noch mit dem Kosovo und Afghanistan beschäftigt - mehr packen wir ja nicht mehr. Das gibt noch eine große Herausforderung für die ganze Welt.

Anton Schnelzer, Deutschland

Deutschland duckt sich

Mit großer Verwunderung lese ich in der letzten Zeit die Medienberichte über Deutschland. Das Land, das in zwei Weltkriegen unglaubliche Grausamkeiten verursacht hat (im Zweiten Weltkrieg unter der Regie eines populären, aber brutalen Diktators) und das die systematische Auslöschung der Juden betrieben hat, scheint jetzt irgendwie von einem Gedächtnisverlust befallen zu sein – und duckt sich, wenn es darum geht, gegen einen anderen brutalen Diktator vorzugehen. GOD BLESS THE USA!

Dominic Gabaldon, USA

Handeln statt Untätigkeit

Es ist viel besser, aktiv zu handeln, auch wenn es fehlerhaft ist, als nichts zu tun und auch andere zur Untätigkeit aufzufordern.

Boris, Russland

Mehr als nur der Irak

Der Unilateralismus der USA beschränkt sich ja längst nicht nur auf den Irak-Konflikt - relativ vernachlässigt von der Öffentlichkeit gibt es noch einen transatlantischen Handelsstreit, bei dem Washington die Europäer massiv unter Druck setzt.

Aktuell: Die USA versuchen, die europäische Kennzeichnungspflicht für genmanipulierte Lebensmittel zu kippen, weil sie zu Recht annehmen, dass Europäer Lebensmittel, auf denen "genmanipuliert" steht, nicht kaufen würden. Warum sollen Deutsche unwissentlich genmanipulierte Lebensmittel Zeug essen, damit in den USA die Kassen klingeln? Ich hoffe sehr, Brüssel bleibt standhaft.

Stephanie Sellier, Deutschland

35 Nationen unterstützen die USA

Warum gibt es keinen Bericht in den deutschen Nachrichten über die 35 Nationen, die die USA unterstützen? Eine Mehrheit im Sicherheitsrat ist nicht eine Mehrheit unter den Nationen.

Sam Alsup

Vereinte Nationen als Papiertiger

Die UNO ist längst nur noch ein Gentleman´s-Club. Dort treffen sich die Vertreter der politischen Weltelite und lösen wichtige Fragen, aber nur auf dem Papier.

Ruslan Gilmetdinow, Russland

Hinweis: Die Zitate geben die Meinung der Autoren und nicht der Redaktion wieder. DW-WORLD behält sich vor, eingesandte Meinungsäußerungen zu kürzen und zu redigieren.