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Politik

Große Erwartungen an Obama

Rund um die Welt ist die Amtseinführung Barack Obamas mit Freude begleitet worden. Von Asien über Afrika und Europa bis hin nach Südamerika sehen die Menschen in Obama ein Symbol der Hoffnung.

Jubelnde Obama-Anhängerin (Foto: AP)

Grenzenloser Jubel über Obamas Amtsantritt

Vor allem auch in der arabischen Welt stieß der Amtsantritt Obamas auf ein positives Echo. In Glückwunschtelegrammen äußerten die Staatschefs etlicher muslimischer Länder zugleich die Hoffnung, dass Obama für Fortschritte im Nahost-Friedensprozess sorgen werde.

"Fruchtbare Beziehungen"

Ägyptens Präsident Mubarak (Archivfoto: dpa)

Sieht neue Chancen für Nahost: Hosni Mubarak

Ägyptens Präsident Hosni Mubarak erklärte, er freue sich "auf ein neues Kapitel der fruchtbaren Beziehungen zwischen Ägypten und den Vereinigten Staaten". Marokkos König Mohammed VI. betonte die besonderen Bemühungen, deren es bedürfe, "die Tragödie des palästinensischen Volkes zu beenden und sein Recht auf die Errichtung eines unabhängigen Staates zu garantieren". Tunesiens Staatspräsident Zine el Abidine Ben Ali sagte, er sei sicher, dass Obama alle Anstrengungen unternehmen werde, um "Frieden und Stabilität in den Nahen Osten zu bringen".

Besondere Verbundenheit

Bundespräsident Köhler (Archivfoto: AP)

Köhler: "Barack Obama steht für Aufbruch"

Im Namen aller Deutschen gratulierte Bundespräsident Horst Köhler dem neuen US-Präsidenten. In einem Telegramm schrieb das deutsche Staatsoberhaupt: "In Deutschland stehen Sie für Aufbruch, Zuversicht und die Bereitschaft zu einer neuen, kooperativen Weltpolitik. Auf diesem Weg können Sie unserer Sympathie und unserer Unterstützung gewiss sein." Deutschland wisse sich den Vereinigten Staaten besonders verbunden.

Merkel erwartet neue Ära

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel markiert die Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama den Beginn einer neuen Ära in der internationalen Zusammenarbeit. "Leitgedanke der künftigen Partnerschaft müsse sein, dass nur ein Land allein die Probleme der Welt nicht lösen kann, sondern dass wir das nur gemeinsam miteinander schaffen können", sagte die Kanzlerin. Im Kampf gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise wünschte sie Obama viel Erfolg. Die Vereinigten Staaten seien der Schlüssel auch für die Besserung der wirtschaftlichen Lage weltweit. "Wenn es in Amerika nicht wieder aufwärts geht, wird das auch für die anderen Regionen der Welt sehr, sehr schwierig werden", betonte Merkel.

Obama und Merkel im Juli 2008 vor dem Berliner Reichstag (Foto: AP)

Obama und Merkel wollen sich schon bald wieder in Deutschland treffen

"Beeindruckende Antrittsrede"

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nannte Obamas Antrittsrede "beeindruckend". Der neue US-Präsident stehe "wie kein Zweiter für den amerikanischen Traum", für ein Land, "das Möglichkeiten schafft und sich immer wieder neu erfindet". Obama habe "ein inspiriertes Programm entworfen für wirtschaftlichen Neubeginn, aktive Klimapolitik und für eine Gesellschaft, die auch Schwache nicht zurücklässt". In der Außenpolitik setzten Obama und die künftige Außenministerin Hillary Clinton "auf Zusammenarbeit, nicht auf Konfrontation oder Abschottung". "Wir können eine sehr aktive Diplomatie erwarten - gerade auch im Nahen Osten", sagte Steinmeier.

Wiedersehen im April ?

Nach Auskunft des Kanzleramts könnte Obama Anfang April Deutschland besuchen - dann erstmals als Präsident. Anlass ist der in Baden-Baden und dem französischen Straßburg stattfindende Jubiläumsgipfel zum 60-jährigen Bestehen der Nato. (wa/kle)

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