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Kultur

Große Buñuel-Retropektive in München

Das Münchner Filmmuseum zeigt von Freitag (28. 3.2008) an einen Rückblick auf das Werk des spanischen Filmregisseurs Luis Buñuel (1900-1983). Die Retrospektive lasse nicht nur seine Regiearbeiten Revue passieren, sondern auch Filme, in denen Buñuel als Regie-Assistent, Drehbuchautor oder Produzent tätig war, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Die Filme werden bis zum 20. Juni in Originalfassung mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt.

Die Karriere des am 22. Februar 1900 in Calanda (Spanien) geborenen Buñuel begann mit einer der damals provokantesten Szenen der Filmgeschichte. Mit einem simplen Montagetrick ließ er 1929 in "Un Chien Andalou" ("Ein andalusischer Hund") einer jungen Frau ein Rasiermesser durchs Auge gleiten. Der Film gilt heute als Klassiker der Avantgarde. Buñuel arbeitete in Spanien, den USA, Mexiko und später in Frankreich. Dort drehte er unter anderem den satirisch-grotesken Film "Le Charme discret de la Bourgeoisie" ("Der diskrete Charm der Bourgeoisie"), für den er 1973 einen Oscar erhielt. 1977 hatte in Paris sein 32. und letzter Film "Cet Obscur object du désir" ("Dieses obskure Objekt der Begierde") Premiere.