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Zugunglück

Griechischer Intercity zerstört Wohnhaus

Chaos und Tote nach der nächtlichen Entgleisung eines griechischen Intercity-Zuges bei Thessaloniki. Mit dem Tageslicht wird das Ausmaß des Unglücks klar.

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Tödliches Zugunglück in Griechenland

Augenzeugen berichteten, es habe einen lauten Knall gegeben und alle fünf Waggons des Intercity 58 sowie die Lokomotive seien entgleist. Die Lok sei anschließend in ein Haus gerast. "Ich habe den Tod auf mich zukommen sehen", sagte ein Anwohner Reportern vor Ort. Das Unglück ereignete sich westlich der griechischen Hafenstadt Thessaloniki.

Nach Auskunft der Behörden befanden sich in dem in der Hauptstadt Athen gestarteten IC rund 70 Insassen. Drei von ihnen überlebten das Unglück nicht, mehrere erlitten Verletzungen. Zunächst hatte die griechische Eisenbahngesellschaft Train-OSE von vier Toten berichtet.

Totalschaden an Haus

Die Einwohner des Hauses hatten Glück: Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sie sich im oberen Stockwerk des Hauses und konnten das vom Einsturz gefährdete Gebäude verlassen. "Das Haus muss abgerissen werden", sagte Feuerwehrchef Konstantinos Poultidis. 

Experten der Eisenbahn sollen nun klären, wie es zu dem Unfall bei der Ortschaft Adendro kommen konnte. Die Vize-Präfektin der Region, Voula Patoulidou, gab überhöhte Geschwindigkeit als mögliche Ursache an. Viele griechische Züge sind wegen der schweren Finanzkrise des Landes außerdem in einem schlechten Zustand. 

wa/nin (dpa, afp)

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