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Sport-News

Griechische Ligen gestoppt

Nach schweren Krawallen beschließt die Regierung in Athen, den Spielbetrieb in den beiden höchsten Fußball-Ligen vorerst zu unterbrechen. Die Vereine müssen nun neue Sicherheitsmaßnamen treffen.

Krawalle Olympiakos vs. Panathinaikos

Ausschreitungen zwischen Olympiakos und Panathinaikos-Fans

Die Meisterschaften sollen nur dann wieder beginnen, wenn die Vereine alle nötigen Maßnahmen für die Sicherheit getroffen haben, berichtete das Staatsradio. Demnach sollen als Voraussetzung die Fan-Clubs unter die Kontrolle der Mannschaftsvorstände gestellt werden. Zudem sollen in allen Arenen Überwachungskameras installiert werden. Zusätzlich soll es elektronische Eintrittskarten geben, hieß es weiter. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, werde der Spielbetrieb wieder aufgenommen, teilte Giorgos Borovilos, Chef der Super League, mit.

Vorausgegangen waren Ausschreitungen während des Spitzenspiels zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus (2:1) vergangenen Sonntag. Panathinaikos-Fans zündeten etwa zwei Stunden vor Anpfiff bengalische Feuer an, warfen Feuerwerk auf das Spielfeld und stürmten es. Außerdem benutzten die Heimfans im Apostolos-Nikolaidis-Stadion Leuchtfackeln und Pyrotechnik als Wurfgeschosse gegen Olympiakos-Funktionäre und -Spieler. Eine Fackel traf Mittelfeldspieler Pajtim Kasami an der Schulter. Olympiakos-Trainer Vitor Pereira hatte derweil Glück, dass ihn ein Stuhl als Wurfgeschoss knapp verfehlte.

Am Dienstag kam es während einer Sitzung des Vorstandes der Super League zu einer Schlägerei zwischen Vertretern von Olympiakos und Panathinaikos. Dabei wurde der Vizepräsident von Panathinaikos Athen leicht verletzt.