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Sozialleistungen

Griechenland zahlt Armen Extra-Unterstützung

Im vergangenen Jahr hatte die Millionen-Dividende für Rentner und andere Menschen mit geringem Einkommen für Unmut unter den Geberländern gesorgt. Nun wird der Betrag kurzerhand mehr als verdoppelt.

Griechenland Soziale Essensausgabe in Athen (picture-alliance/dpa/EPA/A. Konstantinidis)

Essensausgabe einer Suppenküche in Athen (Archivbild)

Die griechische Regierung plant für dieses Jahr größere Finanzhilfen für arme Bevölkerungsgruppen. Ministerpräsident Alexis Tsipras sagte im Fernsehen, wegen einer besseren Haushaltslage könnten 1,4 Milliarden Euro an 3,4 Millionen Griechen verteilt werden.

"Wir sind das zweite Jahr in Folge in der Position, eine Sozial-Dividende an die Menschen zu zahlen, die am stärksten unter der jahrelangen Finanzkrise gelitten haben", ergänzte Tsipras. Da Athen besser aufgestellt sei, könne in diesem Jahr eine höhere Summe fließen. Für 2016 hatte Griechenland rund 600 Millionen Euro ausgezahlt.

Zielmarke überschritten

Die Regierung in Athen erwartet für 2017 nach Jahren der Rezession ein Wirtschaftswachstum von fast zwei Prozent und einen Primärüberschuss von 2,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das mit den Gläubigerstaaten ausgehandelte Ziel hatte bei 1,75 Prozent gelegen. Beim Primärüberschuss werden die Kosten für Altschulden nicht berücksichtigt.

Mit einer Quote von 21 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland so hoch wie in keinem anderen Euro-Land. Im August 2018 läuft das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro aus.

jj/rk (dpa, rtr)

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