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Kultur

Grau oder doch lieber leuchtend?

Bei den Ausstellungstipps müssen Sie sich entscheiden: für New York oder Südfrankreich, für Jasper Johns' Schau "Gray" oder Marc Chagalls Keramiken. Oder doch lieber für einen Deutschen in Mittelamerika?

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Quelle: dpa

Von Deutschland über London nach Mexiko: Wolfgang Tillmans

In Mexiko-Stadt sind Arbeiten des deutschen Fotografen Wolfgang Tillmans zu sehen. Die Ausstellung im zeitgenössischen Kunstmuseum Tamayo in der mexikanischen Hauptstadt zeigt 245 Werke des in London arbeitenden Künstlers. Sie ist die erste Retrospektive des Turner-Preisträgers in Lateinamerika. Mitorganisator der Ausstellung ist das Goethe-Institut in Mexiko. Die Werkschau ist bis zum 25. Mai dieses Jahres geöffnet.

"Jasper Johns: Gray" im New Yorker Metropolitan Museum

Quelle: Metropolitan Museum of Art

Jasper Johns und das Grau: schlecht gelaunt oder intellektuell erstarrt?

Die Farbe Grau steht ganz im Mittelpunkt der Ausstellung "Jasper Johns: Gray" im Metropolitan Museum of Art in New York. Gezeigt werden über 120 Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Skulpturen des amerikanischen Künstlers. Seit den 50er Jahren verwendet Jones (Jahrgang 1930) Grau sowohl zur Darstellung einer Stimmung als auch zur Betonung einer intellektuellen Starre. Das Met-Museum präsentiert eine Anzahl seiner bekanntesten Werke wie "Gray Target", "0 through 9" und "No". Daneben sind bis zum 4. Mai auch Werke zu sehen, die vorher noch nie ausgestellt wurden.

"Sebastiano del Piombo. 1485-1547": Retrospektive in Rom

Ausstellungstipps vom 21.02.2008 Sebastiano del Piombo freies Bildformat

Zum ersten Mal in einer Einzelausstellung: Sebastiano del Piombo

Im Palazzo Venezia in Rom ist zurzeit eine große Ausstellung des venezianischen Malers Sebastiano del Piombo (1485-1547) zu sehen. Bei der Ausstellung handelt es sich um die erste große Einzelausstellung des Malers. In 80 Exponaten wird den Besuchern ein Einblick in das Schaffen Del Piombos gewährt: Von seinen Anfängen in Venedig, über seine römische Zeit, die er an der Seite seines Freundes und Protektors Michelangelo verbrachte, bis hin zu seinem Spätwerk. Neben den Gemälden im Palazzo Venezia können Interessierte zudem wichtige Werke des Künstlers an verschiedenen Orten der Stadt besuchen. So etwa die Fresken in der Villa della Farnesina und in San Pietro in Montorio, sowie das Altarbild der Chigi-Kapelle in Santa Maria del Popolo. Die Ausstellung "Sebastiano Del Piombo. 1485-1547" ist noch bis zum 18. Mai zu sehen. Vom 28. Juni bis zum 28. September kommt sie in die Gemäldegalerie nach Berlin.

Louvre zeigt "Van Dyck, der Radierer" - mehr als 100 Werke

Qulle: Musée du Louvre

Relativ unbekannt: van Dycks Radierungen

Der flämische Maler Anthonis van Dyck (1599-1641) ist vor allem mit Ölporträts und großformatigen Bildern mit religiösen, allegorischen und mythologischen Sujets berühmt geworden. Seine ausdrucksstarken Radierungen sind nur wenigen bekannt. Unter dem Titel "Van Dyck, der Radierer. Die Kunst des Porträts" zeigt der Louvre bis zum 5. Mai rund 100 Radierungen des Malers. "In diesen Werken steckt viel Sensibilität und psychologische Wahrheit", sagte einer der Louvre-Direktoren.

Künstlerort Céret zeigt "Chagall und Keramik"

Der russisch-französische Maler Marc Chagall (1887-1985) gehört zu den vielseitigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. So gehören zu seinem Gesamtwerk nicht nur die von der russischen Volkskunst und seiner jüdisch-religiösen Erlebniswelt beeinflussten Gemälde, Illustrationen und Radierungen, sondern auch seine Keramiken. Unter dem Titel "Die Erde ist so leuchtend. Chagall und die Keramik" zeigt das Museum des südfranzösischen Ortes Céret mehr als 100 Keramiken des Künstlers. Die Ausstellung dauert bis zum 25. Mai. (sar)

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