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Filme

Grabausmessung im "MoMA"

Unser Museumsrundgang durch die Metropolen der Welt bietet wieder viel Abwechslung. In Moskau sind Werke von Zhang Huan zu sehen, in New York präsentiert Marlene Dumas ihre Arbeiten und in Rom ist Keramikkunst Trumpf.

Werk von Marlene Dumas (Quelle: AP/MoMA, N.Y.)

Die menschliche Figur steht bei Marlene Dumas im Mittelpunkt

Bei den Arbeiten der südafrikanischen Künstlerin Marlene Dumas steht der Mensch im Mittelpunkt. Dumas verbindet Themen von sozialer Identität bis Sexualität mit eigenen Erfahrungen sowie kunsthistorischen Bezügen. Mit "Marlene Dumas: Measuring your own grave" (zu Deutsch: Das eigene Grab ausmessen) zeigt das Museum of Modern Art in New York bis zum 16. Februar erstmals eine umfassende Werkschau mit rund 70 Gemälden und 35 Zeichnungen aus den 70er Jahren bis zu aktuellen Arbeiten.

Experimente mit Pullovern, Holz und Staub

Werk ohne Titel von Antoni Tapiès (Quelle: Fondation Antoni Tàpies, Barcelona / VG Bild-Kunst, Bonn)

Werk ohne Titel von Antoni Tapiès

Die Lust am Experimentieren hat Antoni Tàpies auch mit 85 Jahren noch nicht verloren. Die neuesten Werke des Malers und Objektkünstlers sind bis zum 17. Januar in der Galerie Soledad Lorenzo in der spanischen Hauptstadt Madrid zu sehen. Unter den 17 Ausstellungsstücken sind auch ein alter Pullover, Holzklötze, Stofffetzen oder auch ein Knochen, genauso wie geometrische Formen und Kreuze, die seit Jahrzehnten Tàpies' bevorzugtes Stilmittel sind. Der aus Barcelona stammende Tàpies arbeitet hauptsächlich mit Erde, Leim und Marmorstaub, hinzu kommen Arbeiten aus Papier und Karton sowie Skulpturen aus Schamott-Ton.

Porzellan in Rom

Eine große Auswahl an Porzellan und Zeichnungen der "Manufacture royale de porcelaine de Sèvres" sind in den kapitolinischen Museen in Rom noch bis zum 8. März unter dem Titel "La Conquista della Modernità" zu sehen. Ausgestellt werden mehr als 100 Exponate, unter anderem von Bertrand Lavier und Johan Creten. Außerdem gibt es eine Hommage an den vor einem Jahr verstorbenen italienischen Architekten und Designer Ettore Sottsass.

Protest gegen Enteignungen

Maske von Zhang Huan (Quelle: EPA/MAXIM SHIPENKOV)

Die Zuschauer in Moskau erwarten auch Masken aus Tierfell

Ein Esel auf der Leiter, Holztüren abgerissener Häuser oder Masken aus Tierfellen – die Werke des chinesischen Künstlers Zhang Huan sind bis zum 17. Januar in einer Einzelausstellung in Moskaus Gallery One zu bestaunen. Nachdem der 43-Jährige einst in New York mit seinen Performances für Furore sorgte, will er sich in der russischen Hauptstadt ganz auf traditionelle Materialien wie Asche, Holzkohle oder Tierhäute beschränken. Höhepunkt ist eine mit feinsten Schnitzereien und Malerei gestaltete Tür aus Holzbrettern – ein politisches Kunstwerk, um gegen die willkürlichen Enteignungen des chinesischen Staates zu protestieren.

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