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Politik

Grünes Licht für UN-Schutztruppe

Der Weg zur Stationierung von 4.500 Soldaten im Rahmen der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) ist frei.

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Unterzeichnung in Kabul

Nach schwierigen Verhandlungen und nach der Abstimmung mit den Verteidigungsministerien von Washington bis Berlin hat die feierliche Zeremonie im Kabuler Aussenministerium am 4. Januar stattgefunden. Das Abkommen über die internationale Sicherheitstruppe für Afghanistan - kurz ISAF (International Security and Assistance Force) - wurde vom afghanischen Innenminister Junus Kanuni und dem Oberbefehlshaber der Truppe, dem britischen General McColl unterzeichnet.

Militärs aus den USA, aus Frankreich und Deutschland verfolgen die Zeremonie, außerdem der UNO-Afghanistan-Beauftragte Lakhdar Brahimi und die Spitzenmänner der Übergangsregierung, Aussen- und Verteidigungsminister sowie der Interims-Premier Hamid Karsai, der
die Sicherheitstruppe willkommen hieß:

"Wir hoffen, diese Unterschrift wird Afghanistan die Stabilität
und den Frieden bringen, den wir seit so vielen Jahren brauchen. Wir hoffen auch, dass die Zusammenarbeit zwischen dem afghanischen Staat sowie UN und internationaler Sicherheitstruppe dem Terrorismus und Banditentum in Afghanistan ein für alle Mal den Garaus machen werden."

Der Regierungschef sagte volle Zusammenarbeit zu. Keine
Selbstverständlichkeit, wurden doch immer wieder
Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Kabuler Kabinetts bekannt. Verteidigungsminister General Mohammed Kassim Fahim hatte versucht, die Kompetenzen der Schutztruppe zu beschneiden. Zum Teil war er dabei erfolgreich.