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Podcast Wirtschaft

Gründlichkeit vor Schnelligkeit (25.06.2013)

Nervosität greift um sich – Chinas Probleme mit der Geldpolitik +++ Ein Europa der zwei Geschwindigkeiten: Die Umsetzung der Bankenunion +++ Brauchen wir zum Glück ein Wirtschaftswachstum?

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (25.06.2013)

Seit in der vergangenen Woche die Bank of China angekündigt hat, nicht mehr so freigiebig neues billiges Geld in die Märkte zu pumpen, werden die Börsianer immer nervöser - in Hongkong und Shanghai brechen die Kurse ein. Ein rein chinesisches Problem? Nein, dazu ist das Reich der Mitte inzwischen wirtschaftlich zu groß und zu wichtig. Deshalb schauen wir genauer hin.

Von einer Lösung der europäischen Schuldenkrise sind wir noch weit entfernt. Das Thema "Eurobonds" ist vorläufig begraben, gescheitert vor allem am deutschen Widerstand. Jetzt soll es eine Bankenunion richten. Doch auch dabei prallen zwei gegensätzliche Positionen aufeinander. Während die Südeuropäer auf eine schnelle Umsetzung drängen, beharrt Deutschland auf dem Prinzip: "Gründlichkeit vor Schnelligkeit".

"Money makes the world go round": Tatsächlich, das Streben nach Wohlstand, die Gier nach Reichtum ist ein starkes Motiv. Viele wollen Geld, mehr Geld, weil sie glauben, sich dann wohler fühlen zu können. Aber: Macht Geld wirklich glücklich, macht mehr Geld glücklicher? Brauchen wir Wirtschaftswachstum für ein erfülltes Leben?

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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