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Aktuell Amerika

Größtes Kulturzentrum Lateinamerikas in Buenos Aires eröffnet

In Argentiniens Hauptstadt ist das größte Kulturzentrum Lateinamerikas eingeweiht worden. Offiziell benannt wurde es nach dem ehemaligen Präsidenten Néstor Kirchner. Der Volksmund spricht schlicht vom "Blauen Wal".

Im umgestalteten ehemaligen Hauptpostamt von Buenos Aires wurden auf 116.000 Quadratmeter Fläche ein Konzertsaal für 1750 Zuschauer und weitere Theater-, Konzert- und Ausstellungssäle eingerichtet. Seit Samstag steht das "Centro Cultural Kirchner", benannt nach dem ehemaligen Präsidenten Néstor Kirchner, dem Publikum offen. Kirchner, der das Projekt in Gang setzte, starb 2010. Jetzt weihte seine Witwe und Nachfolgerin im Präsidentenamt, Cristina Fernández de Kirchner das Gebäude ein.

Der große Konzertsaal - mit dem Nationalen Symphonieorchester und der Präsidentin (Foto: Reuters)

Der große Konzertsaal - mit dem Nationalen Symphonieorchester und der Präsidentin ...

Das Programm im "Centro" startet mit der Einweihung einer Installation der französischen Künstlerin Sophie Calle. Die 1953 in Paris geborene Calle ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Konzeptkünstlerinnen Frankreichs. Ihr umfangreiches Werk spielt mit den Übergängen von Realität zu Fiktion, mit Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung.

Die Dachterrasse des Centro Cultural in Buenos Aires (Foto: Reuters)

... die Dachterrasse

Als Juwel des neuen Kulturzentrums in der Nähe der Casa Rosada, des Präsidentenpalastes in Buenos Aires, gilt der große Konzertsaal, in dem das Nationale Symphonieorchester seinen Sitz haben wird.

Der Volksmund fand schnell einen prägnanten Namen für das blau gestrichene Gebäude, orientiert an seiner Form: "Ballena Azul", auf Deutsch "Blauer Wal". Das Kulturzentrum wurde nach Angaben des Planungsministers mit einem Etat von 2,1 Milliarden Peso (211 Millionen Euro) errichtet.

qu/nin (dpa)