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Kultur

Gott und Chrom und Tradition

Rund 25 000 Biker sind am Sonntag zu Europas größtem Motorradgottesdienst nach Hamburg gerollt. Eingeladen hatte die evangelische Nordkirche.

Die 2.500 Plätze in der Hauptkirche Sankt Michelis waren voll besetzt, per Lautsprecher wurde der Gottesdienst in einen Open-Air-Bereich übertragen. Unter dem Motto "Augen auf!" appellierte Pastor Joachim Lenz an die Biker aus ganz Deutschland und den benachbarten europäischen Ländern, vorausschauend und umsichtig unterwegs zu sein. "Und lasst uns den Himmel im Blick behalten", sagte er. Wie jedes Jahr wurde der Menschen gedacht, die bei Motorradunfällen verunglückten. "Da kann man die Stecknadel fallen hören", sagte ergriffen ein 51-Jähriger Biker aus Cuxhaven.

Tradition hat nicht nur der Motorradgottesdienst, sondern auch das daran anschließende Abschlussfest im gut 35 Kilometer entfernten Kaltenkirchen. Für den Motorrad-Konvoi dorthin wurder eigens eine Autobahn komplett gesperrt.

Treffen dieser Art haben mittlerweile Tradition. Große Motorradgottesdienste gibt es neben Hamburg auch in Kiel, Köln oder im fernen russischen St. Petersburg.