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Wirtschaft

Google darf DoubleClick übernehmen

Die EU-Kommssion hat entschieden: Google darf die Online-Werbefirma DoubleClick aufkaufen. Der Wettbewerb sei nicht gefährdet, Kunden könnten schließlich auch zur Konkurrenz wechseln.

Logos von Google und DoubleClick (Montage)

Mit Doubleclick kann Google kann auf dem Werbemarkt expandieren

Der US-Internetkonzern Google darf das Online-Werbeunternehmen DoubleClick ohne Auflagen übernehmen. Der Wettbewerb bei der Vermittlung von Online-Werbung werde dadurch nicht behindert, teilte die EU-Kommission am Dienstag (11.03.2008) nach mehrmonatiger Prüfung mit. Zuvor hatte schon die US-Wettbewerbsaufsicht das Geschäft mit einem Wert von 3,1 Milliarden Dollar (2 Milliarden Euro) genehmigt.

Übermacht von Google befürchtet

Die Brüsseler Wettbewerbshüter hatten ihre Prüfung im November 2007 begonnen. Befürchtet wurde, durch den Zusammenschluss könnten andere Konkurrenten benachteiligt werden. Das wies die Kommission nun zurück: Kunden, Website-Betreiber oder Werbetreibende könnten auch weiterhin auf andere Anbieter zurückgreifen. Außerdem seien Google und DoubleClick keine direkten Konkurrenten.

Der Google-Sitz in Mountain View, Kalifornien (Quelle: AP)

Google finanziert sich hauptsächlich durch Anzeigen

Google-Konkurrenten wie Microsoft und Yahoo hatten gewarnt, die Übernahme sei eine Gefahr für den Wettbewerb und auch den Datenschutz, wenn Doubleclick und Google ihre umfangreichen Kundendatenbanken vereinigen. Dazu stellte die EU-Kommission klar, dass die wettbewerbsrechtliche Genehmigung nicht die datenschutzrechtlichen Pflichten des Unternehmens berühre.

Geldquelle Anzeigen

Google verdient einen Großteil seines Umsatzes mit Textanzeigen, die neben Suchergebnissen erscheinen. DoubleClick bietet Software und Dienstleistungen für Online-Werbung und E-Mail-Marketing an. Unternehmen können so gezielt Werbung schalten. (det)

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