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Aktuell Welt

Goodbye London - Paralympics beendet

Mit einer großen Feier vor 80.000 Zuschauern im Olympiastadion sind am Sonntagabend auch die Paralympischen Spiele in London zu Ende gegangen. Elf Wettkampftage liegen hinter den Behinderten-Sportlern.

Für Lord Sebastian Coe war der Sportsommer ohnehin ein Erfolg. Der Organisationschef der Olympischen und Paralympischen Spiele zeigte sich am Abend bei der Schlussfeier im Londoner Station überzeugt von der Nachhaltigkeit der Sportveranstaltung. "Haben wir nicht wundervolle Tage zusammen verbracht? Wir werden in diesem Land den Sport von nun an mit anderen Augen sehen", sagte Coe vor 80.000 Zuschauern und den Athleten im Stadion.

Video ansehen 01:07

Rauschende Abschlussfeier bei Paralympics

Wiedersehen in Rio

100-Meter-Sieger Jonnie Peacock und die in London mit zweifachem Gold dekorierte Schwimmerin Eleanor Simmonds löschten das paralympische Feuer im Stadion um 22.31 Uhr Ortszeit und reichten die Flamme an Fackelträger weiter. Zuvor hatte Sir Philip Craven, der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, die Spiele für beendet erklärt.

Athleten aus 165 Nationen hatten an den elf Wettkampftagen bewiesen, dass sie den Teilnehmern der vorangegangenen Olympischen Spiele in nichts nachtstehen. In 20 Sportarten gab es Rekorde und alles in allem 503 Entscheidungen. Der deutsche Chef de Mission, Karl Quade, sagte: "Wir haben alle Ziele erreicht, das Ergebnis von Peking übertroffen und freuen uns über die exzellenten Leistungen." 66 Medaillen mit 18 Mal Gold, 26 Mal Silber und 22 Mal Bronze - das bedeutete Platz acht in der Nationenwertung. Spitzenreiter war China mit 231 Medaillen, davon 95 goldene.

Die Abschlusszeremonie im Olympiastadion. Foto: Getty

Farbenfrohes Spektakel im Londoner Stadion

Nach der Schlussfreier mit den Superstars Rihanna und den Musikern von Coldplay werden sich die Athleten nun in vier Jahren wiedertreffen - im September 2016 in Rio de Janeiro.

ml/wl (dpa, SID)

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