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DokFilm

Golem - Die Legende vom Menschen

Der Riese Golem, ein synthetisches Geschöpf aus der jüdischen Mythologie, das Generationen von Künstlern zu ihren Werken inspiriert hat. Doch mit Entstehen der Robotik verändert sich der Mythos elementar. Eine Reise durch 2000 Jahre Kulturgeschichte.

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Über die Zeit hat sich der Golem, das künstlich erschaffene Wesen, immer wieder verändert und dabei die Ängste und Sehnsüchte der jeweiligen Zeit gespiegelt. Vom Talmud und der Bibel über Werke von Goethe bis hin zu Science-Fiction-Filmen. Der Legende nach formte der Prager Rabbi Löw den Golem einst aus Lehm, heute erschafft der kalifornische Künstler Joshua Abarbanel seinen sagenhaften Superhelden aus Holz. Mit faszinierenden Bildern aus der israelischen Wüste, aus Prag und dem Silicon Valley macht der Film eine spannende Reise durch 2.000 Jahre Kulturgeschichte, die im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Robotern noch lange nicht zu Ende ist. Dabei treffen die Filmemacher Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier Künstler und Wissenschaftler, die eine ganz besondere Beziehung zur prominentesten jüdischen Legendenfigur haben: Regisseur Dominik Graf beispielsweise, der gerade an einem Film über den Golem arbeitet und für den der Golem Sinnbild für ein Wesen ist, das mehr vom Menschen weiß als dieser selbst. Oder Manfred Hild, Leiter des Forschungslabors Neurorobotik Berlin. Dort wurde Myon entwickelt: ein Roboter, der sogar in einer Oper mitspielt. "Golem - Die Legende vom Menschen" erzählt vom jüdischen Ursprung dieses Mythos und der Faszination, die das künstliche Geschöpf auf den Menschen von Anfang an ausübte.