1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Goldspringer Klein legt Bronze nach

Deutschlands Wasserspringer holen am ersten Wochenende Gold und zum Abschluss Bronze. Sascha Klein gewinnt als Dritter vom Turm seine insgesamt vierte WM-Medaille.

Eine Woche nach Gold im Synchronspringen vom Turm freute sich Sascha Klein auch über Bronze im Einzel. Der 27-Jährige warf den deutschen Fans im Sprungstadion auf Barcelonas Hausberg ein Küsschen aus der Ferne zu, ballte kurz die Fäuste auf dem Siegerpodest. Nach einer Saison voller Verletzungen baute der nervenstarke Klein mit Rang drei vom Turm seine Bilanz als bester deutscher WM-Wasserspringer der Geschichte aus. Einmal Gold, einmal Silber und nun zweimal Bronze - lautet seine eindrucksvolle Bilanz. "Perfekt", lautete dann auch sein WM-Fazit von Barcelona.

Sascha Klein freut sich mit seiner Bronzemedaille in der Hand (Foto: David Ebener/dpa)

Sascha Klein freut sich über die Bronzemedaille

"Es ist der Wahnsinn, dass ich die Bronzemedaille verteidigen konnte", schwärmte Klein. Wie vor zwei Jahren in Shanghai durfte er als Dritter zur Siegerehrung. "Der Gewinn der Goldmedaille hat ihm sicher Selbstvertrauen gegeben", erklärte der DSV-Direktor für Leistungssport, Lutz Buschkow und wies noch einmal auf die vielen Verletzungen und Blessuren im Vorfeld hin. "Wir haben zwischendurch schon gezweifelt: Kriegen wir das noch hin?"

Jede Menge Umarmungen gab es von den Teamkollegen, die reichlich mitzittern mussten. Nur 2,2 Punkte lag er vor dem Mexikaner German Sanchez auf Rang vier. Aber von Nervosität keine Spur. "Gebangt hab ich nicht", bekannte Klein. Die Silbermedaille des US-Amerikaners David Boudia lag da schon weiter weg. Und Titelverteidiger Qui Bo aus China sprang ohnehin in einer anderen Dimension. Der Olympia-Zweite erhielt dabei für seinen dreieinhalbfachen Auerbachsalto von sechs der sieben Kampfrichter die Traumnote 10.

ck/to (sid, dpa)