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Filme

Goldener Bär geht nach Peru

Der Goldene Bär der 59. Berlinale geht an den peruanischen Film "La Teta Asustada" ("Die Milch des Leids") der jungen Regisseurin Claudia Llosa. Der Spezialpreis der Jury ging an einen deutschen Film.

Der beste Film wird mit dem Goldenen Bär ausgezeichnet (Foto: AP)

Die begehrte Auszeichnung

Regisseurin Claudia Llosa mit Goldenem Bär und roten Rosen (Foto: AP)

Regisseurin Claudia Llosa mit Bär und Rosen

Die 32-jährige Regisseurin Claudia Llosa erzählt in dem peruanischen Sieger-Film von einer jungen Frau, die an den Folgen des Jahre zurück liegenden Terrorsystems in Peru leidet. Der Andenstaat hatte zum ersten Mal am Wettbewerb teilgenommen und gewann am Samstagabend (14.02.2009) auf Anhieb den Hauptpreis.

Spezialpreis für "Alle Anderen"

Der deutsche Beitrag "Alle Anderen" von Maren Ade wurde mit dem Silbernen Bären als Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Der Preis ging zu gleichen Teilen auch an die Tragikomödie "Gigante" von Adrián Biniez aus Uruguay.

Die 32-jährige Ade erzählt in ihrem Film mit den Schauspielern Birgit Minichmayr und Lars Eidinger in den Hauptrollen von der schwierigen Liebesbeziehung eines Pärchens um die 30.

Die besten Darsteller

Birgit Minichmayr posiert mit dem Silberner Bären (Foto: AP)

Birgit Minichmayr posiert mit dem Silberner Bären

Minichmayr ist für ihre Arbeit in "Alle Anderen" auch mit dem Silbernen Bären als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden. Die 31-Jährige gehört zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Minichmayr war bei der Berlinale auch in der Sektion Panorama in dem Krimi "Der Knochenmann" zu sehen.

Sotigui Kouyate wurde mit dem Silbernen Bären als bester Darsteller geehrt. Der in Mali geborene Schauspieler bekam die Trophäe für seine Rolle in dem Drama "London River". In dem Film des Franzosen Rachid Bouchareb geht es um die Auswirkungen der Terroranschläge in London 2005.

Asghar Farhadi mit dem Silbernen Bären (Foto: dpa)

Auge in Auge: Asghar Farhadi

Den Preis für die beste Regie erhielt der iranische Regisseur Asghar Farhadi für sein Gesellschaftspanorama "Alles über Elly".

Bestes Drehbuch

Der Silberne Bär für das beste Drehbuch geht an den US-Film "The Messenger". Die internationale Jury zeichnete dafür Regisseur Oren Moverman und seinen Mitautor Alessandro Camon aus. Ihr Hauptdarsteller Bob Foster nahm den Preis für das Anti-Kriegsdrama entgegen. Den Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung bekamen Gábor Erdélyi und Tamás Székely für das Sounddesign in "Katalin Varga" von Peter Strickland aus Großbritannien.

Neumann gratuliert

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat den Erfolg von "Alle Anderen" gewürdigt. Mit dem Silbernen Bären habe sich "das eindrucksvolle Beziehungsdrama gegen eine starke internationale Konkurrenz durchsetzen können". Die Auszeichnung für Birgit Minichmayr mit dem Silbernen Bären für die beste Darstellerin sei zudem "eine hochverdiente Bestätigung für ihr ebenso natürliches wie sensibles Spiel".

Neumann gratulierte am Samstag auch Festivalleiter Dieter Kosslick zu dem Erfolg der 59. Internationale Filmfestspiele Berlin. "Die Berlinale ist eine großartige Bühne für den deutschen Film." Kosslick habe das Festival mit vielen Höhepunkten auch in diesem Jahr wieder zu einem Publikumsmagneten werden lassen. "Der erneute Besucherrekord spricht für das richtige Konzept." (sam)

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