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Aktuell Deutschland

Goldener Bär für italienischen Film

Der Goldene Bär der Internationalen Filmfestspiele Berlin geht in diesem Jahr nach Italien: Ausgezeichnet wurden die Regie-Brüder Paolo und Vittorio Taviani für "Cäsar muss sterben". Die Preise wurden am Abend vergeben.

"Cäsar muss sterben", im Original mit dem Titel "Cesare deve morire", ist damit der wichtigste Film der diesjährigen Berlinale. Paolo Taviani (80) und Vittorio Taviani (82) haben ein Filmessay über Strafgefangene in Rom gedreht, die im Gefängnis Shakespeares "Julius Cäsar" proben und aufführen. Ein Film, der Kritikern zufolge Zuschauer tief in die Seele der Menschen blicken lässt. Bereits zum achten Mal wurde damit ein italienischer Film mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Christian Petzold ebenfalls ausgezeichnet

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Berlinale – Verleihung der Bären

Deutsche Teilnehmer holten zwei Silberne Bären: Christian Petzold erhielt für sein DDR-Drama "Barbara" mit Nina Hoss in der Hauptrolle den Preis für die beste Regie. Der Kameramann Lutz Reitemeier wurde für seine Arbeit an dem chinesischen Historiendrama "Land des weißen Hirsches" geehrt.

Die Silbernen Bären für die beste Schauspielerleistung gingen an Darsteller aus Dänemark und dem Kongo. Die kongolesische Laiendarstellerin Rachel Mwanza wurde für ihre Rolle einer Kindersoldatin in dem Film "Rebelle" des kanadischen Regisseurs Kim Nguyen geehrt. Der Däne Mikkel Boe Folsgaard erhielt den Preis für seine Leistung in dem Kostümfilm "Die Königin und der Leibarzt" von Nikolaj Arcel. Darin spielt Folsgaard den dänischen König Christian VII.

ml/nm (dpa, afp)

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