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Aktuell Welt

Goldene Palme an Hanekes "Liebe"

Der österreichische Regisseur Michael Haneke erhielt den Preis für sein Drama über das Altern und den Tod. Damit gewann er bereits zum zweiten Mal den Hauptpreis des Festivals in Cannes.

Das gab die Jury zum Abschluss der 65. Festspiele in der südfranzösischen Stadt bekannt. Damit wurde "Liebe" zum besten Film erklärt. Haneke hatte 2009 die Goldene Palme für "Das weiße Band" erhalten. Den zweiten Platz belegte die italienische Satire "Reality" von Matteo Garrone. Ken Loachs "The Angels Share" wurde von der Jury mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Als beste Schauspielerinnen wurden Cosmina Stratan und Cristina Flutur aus dem Exorzismus-Drama "Beyond the Hills" des Rumänen Cristian Mungiu geehrt. Den Preis als bester Schauspieler erhielt der Däne Mads Mikkelsen für seine Rolle in dem Psychothriller "The Hunt".

Mads Mikkelsen wurde als bester Schauspieler ausgezeichnet (Foto: dapd)

Mads Mikkelsen wurde als bester Schauspieler ausgezeichnet

Insgesamt 22 Filme im Wettbewerb

Die Internationalen Filmfestspiele in Cannes gelten als das bedeutendste Filmfestival der Welt - noch vor Venedig und der Berlinale. Im diesjährigen Wettbewerb hatten 22 Filme um die Preise konkurriert. Der italienische Regisseur und Schauspieler Nanni Moretti war in diesem Jahr Jury-Präsident. Neben dem 58-Jährigen saßen in der Jury: der Modedesigner Jean-Paul Gaultier, die Schauspielerinnen Hiam Abbass, Emmanuelle Devos und Diane Kruger, der Filmstar Ewan McGregor sowie die Filmemacher Andrea Arnold, Alexander Payne und Raoul Peck.

Das erste Festival wurde im September 1946 gefeiert und in den Folgejahren - außer 1948 und 1950 - fortgesetzt. Seit 1952 läuft das Festival in Südfrankreich im Mai. Schauspieler, Regisseure und Drehbuchautoren werden in der Mittelmeerstadt Cannes gleichermaßen gefeiert. Die Goldene Palme wird seit 1955 vergeben. Die Palme gehört zu den begehrtesten Preisen der Branche.

sti/SC (dpa, dapd)