Goldene Himbeeren für ″Emoji″ und Mel Gibson | Filme | DW | 03.03.2018
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Filme

Goldene Himbeeren für "Emoji" und Mel Gibson

"Emoji" räumte bei den "Razzie Awards" ab. Die Goldene Himbeere zeichnet die schlechtesten Filme und Schauspieler des Jahres aus, darunter sind immer wieder auch Oscar-Preisträger. Dieses Jahr hat es Mel Gibson erwischt.

Der schlechteste Film des Jahres kommt ganz ohne Schauspieler aus. In "Emoji - Der Film" spielen Smileys und Kothäufchen die Hauptrollen. Der Animationsfilm gewann insgesamt vier Goldene Himbeeren, darunter auch für das Drehbuch und die Regie.

Die Goldene Himbeere (im Original "Golden Raspberry Award") wird seit 1980 verliehen. Der US-amerikanische Filmwissenschaftler und Publizist John Wilson hatte den Negativ-Preis einst mit Mo Murphy erfunden, um den Oscars am Vorabend der feierlichen Preisverleihung etwas entgegenzusetzen.

Goldene Himbeeren für Oscar-Preisträger

Auch in diesem Jahr wurden wieder einstige Oscar-Gewinner ausgezeichnet. Mel Gibson erhielt seine erste Goldene Himbeere als schlechtester Nebendarsteller in dem Film "Daddys Home 2 - Mehr Väter, mehr Probleme". Vor mehr als zwanzig Jahren konnte er sich über zwei Oscars freuen, beide für "Braveheart", der 1996 als bester Film gekrönt wurde. Auch der Preis für die beste Regie ging damals an "Braveheart"-Regisseur Mel Gibson.

Zur schlechtesten Nebendarstellerin wurde Kim Basinger gekürt. Auch sie hat Ende der 1990er - ebenfalls als Nebendarstellerin - einen Oscar erhalten für ihre Rolle in "L.A. Confidential". Jetzt überzeugte sie am anderen Ende der Skala mit ihrer Darstellung in "Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe". Nach sechs Nominierungen, bei denen sie immer leer ausgegangen war, kann sie sich nun die Goldene Himbeere in die Vitrine stellen - sofern ihr diese zweifelhafte Ehrung nicht peinlich ist.

Tom Cruise gewinnt zum dritten Mal

Als schlechtester Schauspieler wurde Tom Cruise ("Die Mumie") ausgezeichnet. Es ist bereits die dritte Goldene Himbeere für ihn. Der Preis für die schlechteste Schauspielerin ging an Tyler Perry ("Boo 2! A Madea Halloween").

Hinter den so genannten "Razzie Awards" steht eine Gruppe aus Filmfans. Sie stimmt darüber ab, wer den miesesten Film des Jahres abgeliefert hat. Mittlerweile gehören ihr rund 1000 Männer und Frauen vor allem aus den USA, aber auch aus 26 anderen Ländern, an.

rey/uh (dpa, razzies.com)

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