1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Gold für Eskau und Schaffelhuber

Langläuferin Andrea Eskau feiert am letzten Tag der Paralympics noch einmal einen Erfolg und gewinnt erneut Gold. Bei den alpinen Wettbewerben krönt sich Anna Schaffelhuber zur "Gold-Königin von Sotschi".

Andrea Eskau liegt nach der Zieldurchfahrt mit ihrem Schlitten auf der Seite im Schnee (Foto: dpa)

Umgefallen vor Glück und Erschöpfung: Andrea Eskau (unten) holt Gold über fünf Kilometer

Skilangläuferin Andrea Eskau hat am Schlusstag der 11. Winter-Paralympics in Sotschi die achte Goldmedaille für das deutsche Team gewonnen. Die 42-Jährige siegte über die fünf Kilometer in der sitzenden Klasse und feierte damit ihren zweiten Erfolg in Sotschi nach dem Triumph zum Auftakt im Biathlon-Sprint. Die Plätze zwei und drei belegten Ludmilla Pawlenko aus der Ukraine und Oksana Masters aus den USA. Anja Wicker schloss das Rennen auf dem neunten Platz ab.

Für Eskau war der goldene Abschluss eine große Erleichterung, denn dem Auftakt-Erfolg waren in den weiteren Rennen zahlreiche Enttäuschungen gefolgt. Unter anderem waren ein Asthma-Anfall und Materialfehler die Gründe dafür, dass sie in der vergangenen Woche wiederholt ihren Erwartungen hinterherlief. Für Aufsehen sorgte Eskau allerdings, als sie im Sprint über einen Kilometer zunächst Bronze gewann, dann aber aus freien Stücken zugab, ihre Konkurrentin im Schlussspurt behindert zu haben und auf die Medaille verzichtete.

Schaffelhuber setzt Siegesserie fort

Anna Schaffelhuber hat ihren goldenen Lauf bei den Winter-Paralympics gekrönt und ihr fünftes Gold im fünften Rennen gewonnen. Die Monoski-Fahrerin war auch im Riesenslalom in der sitzenden Klasse nicht zu schlagen und verwies die Österreicherin Claudia Lösch und ihre Teamkollegin Anna-Lena Forster auf die Plätze. Schaffelhuber avancierte mit ihrem Sieg im letzten Wettkampf der Spiele endgültig zum weiblichen Gesicht der Paralympics und bescherte dem deutschen Team die neunte Goldmedaille in Sotschi.

Im Riesenslalom in der stehenden Klasse sicherte sich Andrea Rothfuss Silber und damit ihre dritte Medaille in Sotschi. Die 24 Jahre alte deutsche Fahnenträgerin der Eröffnungsfeier musste sich mit 0,86 Sekunden Rückstand nur der erneut überragenden Französin Marie Bochet geschlagen geben. Dritte wurde Bochets Teamkollegin Solene Jambaque. Rothfuss hatte zuvor überraschend Gold im Slalom gewonnen und zudem den zweiten Platz in der Super-Kombination hinter Bochet belegt.

asz/og (sid, dpa)

Die Redaktion empfiehlt