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Kultur

Goethe-Institut muss sparen

Die Einsparungen in der Kulturpolitik des Auswärtigen Amtes werden nach den Worten der Präsidentin des Goethe-Instituts, Jutta Limbach, eine reduzierte Präsenz des Goethe-
Instituts in Europa mit sich bringen. Es werde "Einschränkungen im europäischen Institutsnetz, vor allem in der Ausstattung der Institute" geben, sagte Limbach der "Süddeutschen Zeitung".

"Es ist nicht immer und überall sinnvoll, mit einem großen Institut, mit Bibliothek und Veranstaltungssaal präsent zu sein", sagte Limbach zu Berichten, nach denen unter anderem das Goethe-Institut in Kopenhagen in seiner jetzigen Form gefährdet ist. Mit einem neuen Konzept der auswärtigen Kulturarbeit und Umschichtungen des Budgets wolle das Goethe-Institut nicht einfach auf "akute finanzielle Schwierigkeiten" reagieren, sondern auf weltpolitische Veränderungen. "Wir müssen in Europa lernen, dass wir nicht mehr der Nabel der Welt sind", sagte Limbach.

  • Datum 11.04.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/8FLu
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