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Wirtschaft

GM verkauft Opel nicht

Der monatelange Übernahme-Poker um Opel ist mit einem Paukenschlag zu Ende gegangen. Der Verwaltungsrat des US-Autokonzerns General Motors entschied am Dienstag, die deutsche Tochter doch nicht zu verkaufen und verwies dabei auf das sich "verbessernde Geschäftsumfeld" und die Bedeutung von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall für die "globale Strategie" des Unternehmens. Die Bundesregierung reagierte mit Bedauern. Das Ziel General Motors sei es gewesen, "die beste langfristige Lösung für unsere Kunden, Angestellten, Zulieferer und Händler zu finden" - "das spiegelt sich in der heute getroffenen Entscheidung wider", erklärte GM-Chef Fritz Henderson. In Kürze wolle der Konzern Deutschland und den anderen Ländern mit GM-Standorten einen Restrukturierungsplan vorlegen. Zugleich kündigte das Unternehmen an, Berlin um Hilfe bei der Umsetzung der Pläne zu bitten. Henderson bezifferte die Kosten für die Sanierung auf drei Milliarden Euro.