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Automobilindustrie

GM einigt sich mit Klägern auf Vergleich

Rund zwei Milliarden US-Dollar hat GM wegen der Probleme mit defekten Zündschlössern schon auf den Tisch gelegt. Wie viel Geld für die neue Einigung fließt, ist allerdings geheim.

Im Streit um defekte Zündschlösser bei General Motors (GM) hat sich der US-Autobauer mit mehr als 200 Klägern auf einen Vergleich geeinigt. Der Inhalt der Vereinbarung sei allerdings vertraulich, teilten die Anwälte des Detroiter Unternehmens mit.

Wegen der technischen Probleme hatte GM mehrere Millionen Autos vom nordamerikanischen Markt zurückgerufen. Bei den betroffenen Wagen bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel unbeabsichtigt in die Aus-Position springt. Dadurch konnten während der Fahrt Motor und Airbags abgeschaltet werden. Auch Servolenkung und Bremskraftverstärker funktionierten dann nicht mehr.

General Motors Chevrolet Cobalt (Picture alliance/AP Photo/M. Riley)

Zündschloss eines Chevrolet Cobalt von GM (Archivbild)

Mit dem Konstruktionsmangel werden Unfälle in Verbindung gebracht, bei denen mehr als 120 Menschen ums Leben kamen und 275 schwer verletzt wurden. Obwohl das Problem seit Jahren intern bekannt war, forderte GM erst 2014 die Besitzer von 2,6 Millionen Fahrzeugen auf, ihr Auto in die Werkstatt zu bringen. Das Unternehmen hat im Zusammenhang mit dem Problem bereits etwa zwei Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro) an Strafen und für vorangegangene Vergleiche gezahlt.

jj/se (afp, rtr)

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