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Wirtschaft

Globalisierungsgegner fordern IWF-Strategiewechsel

Globalisierungsgegner haben einen Strategiewechsel des Internationalen Währungsfonds (IWF) gefordert. Der IWF müsse sich wieder auf sein Kernmandat der langfristigen Zahlungsbilanz-Hilfe konzentrieren und nicht unter dem "Deckmantel der Armutsbekämpfung in Schwellenländern die Liberalisierung des Handels" vorantreiben, teilte die Nicht-Regierungs-Organisation WEED (Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung) am Donnerstag in Berlin mit. Die Finanzminister und die Chefs der Zentralbanken der G7-Länder treffen sich in Kürze in Washington, auch, um eine Reform des IWF zu diskutieren. Die Globalisierungsgegner forderten die Weltbank auf, ihre geplanten Maßnahmen zur Infrastrukturförderung in Schwellenländern zu überdenken. Die Weltbank sei dabei, wieder verstärkt in die Finanzierung von Großprojekten wie Staudämmen einzusteigen, die "verheerende soziale und ökologische Folgen" hätten, sagte eine WEED-Sprecherin.

  • Datum 13.04.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/8GL3
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