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Wirtschaft

Globale Verschuldung steigt dramatisch

Die globale Verschuldung hat sich laut einer Studie seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt. Besonderen Grund zur Sorge bereitet China - die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Nach einer Erhebung des McKinsey Global Institutes, über die Spiegel Online vorab berichtete, summierten sich die Schulden der Welt im zweiten Quartal 2014 auf insgesamt 199 Billionen Dollar. Im Jahr 2007 waren es noch 142 Billionen Dollar, im Jahr 2000 lag die Summe bei 87 Billionen Dollar.

Die Experten unterscheiden zwischen Schulden des Staates, von privaten Haushalten, des Finanzsektors und aller übrigen Unternehmen. Insgesamt hat sich die Wachstumsrate der Schulden seit 2007 zwar etwas abgeschwächt, die Schuldenquote stieg aber weiter von 269 auf 286 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Deutschland liegt mit einer Schuldenquote von 258 Prozent unter dem Durchschnitt, zudem ist die Bundesrepublik außer Griechenland und Irland der einzige Staat, für den die Studie bis zum Jahr 2019 einen Abbau der Staatsschuldenquote prognostiziert.

Sorgenkind China

Besondere Sorgen bereitet den Autoren der Studie die Entwicklung in China. In der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft haben sich die Schulden in den vergangenen sieben Jahren auf mehr als 28 Billionen Dollar vervierfacht. Auch die Struktur der chinesischen Schulden sei beunruhigend, der Immobiliensektor spiele eine zu große Rolle, auch die Schuldenpolitik vieler Regionalregierungen sei nicht nachhaltig.

ul/iw (kna, dpa, afp)

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