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Glaubenssachen

Glaubenssachen

Eine Bastion des Christentums - Die Ordensritter von Malta

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Wer heute auf der Mittelmeerinsel Malta ist, fühlt sich ein wenig in eine andere Zeit versetzt. Einmal sind es die mittelalterlichen Gebäude und die Festungsanlagen der Hauptstadt Valletta. Wenn dann noch Ordensritter ihre Prozessionen und Messen feiern, schein das Mittelalter wieder richtig aufzuleben.

Im Jahr 1565 verteidigte der Ritterorden von Malta die Insel gegen eine übermächtige türkisch-osmanischer Flotte. Dieser Erfolg ging in Maltas Geschichte ein und prägt die Nation bis heute. Zur Messe am Jahrestag kommen Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft. Die Mitglieder des heutigen Ritterordens tragen ihre Umhänge mit dem achtzackigen Kreuz, wie es Tradition ist.
Das Schwert führt der Orden schon lange nicht mehr. Seine Ziele sind religiös und humanitär - wie einst, als er gegründet wurde.

Begonnen hat es mit einem Krankenhaus in Jerusalem zu Ehren des heiligen Johannes. Im Jahr 1099 gründete sich daraus der Johanniterorden. Erst verloren sie das heilige Land und ließen sich auf der Insel Rhodos nieder. Dort wurden sie von den Türken vertrieben und zogen weiter nach Malta. Seither heißen sie Malteserritter. Heute gibt es noch immer etwa 13.500 von Ihnen. Im Film wird die bewegende Geschichte der Ritter bis heute nachgezeichnet.