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Glaubenssachen

Glaubenssachen

Aufbruch in die soziale Mitte

Video ansehen 26:00

Tausende Mitarbeiter der Staatssicherheit wohnten vor dem Mauerfall mit ihren Familien im Ostberliner Stadtteil Lichtenberg. Nach der Wende 1989 wurden die meisten arbeitslos. Deren Kinder hatten Probleme mit ihren Eltern, sie wurden Punks oder bildeten neonazistische Gruppen. Während die Eltern weiter in den Plattenbauten lebten, suchten die jungen Menschen nach eigenen Lebensformen. Leerstehende, halbverfallene Häuser wurden besetzt. Linke, Rechte, Autonome und Punks lieferten sich Straßenschlachten untereinander und mit der Polizei.

Der Diakon und Sozialarbeiter Michael Heinisch bietet in diesem Chaos seine entspannte Autorität und praktische Lösungen an. Er gründet den sozialdiakonischen Verein SozDia. Arbeitslose Jugendliche werden zu Maurern und Tischlern ausgebildet, ein Mietshaus nach dem anderen wird professionell saniert. Heute ist dieser Ortsteil wieder auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft. Insgesamt 30 Projekte für Kinder, Jugendliche und Eltern sind inzwischen entstanden - Mehrere Kindergärten und Jugendclubs, ein Ausbildungsrestaurant und ein Abenteuerspielplatz und vieles mehr ist entstanden.