Glaubenssachen - Simultankirchen in Deutschland - geteilt und doch vereint | Alle multimedialen Inhalte der Deutschen Welle | DW | 06.05.2018
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Glaubenssachen

Glaubenssachen - Simultankirchen in Deutschland - geteilt und doch vereint

In einer Simultankirche teilen sich Katholiken und Protestanten ein Gotteshaus. Im Zuge der Reformation sind an die 2000 solcher kirchlichen Zwangs-WGs sind entstanden.

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Teilweise mussten sich die beiden Konfessionen über Jahrhunderte hinweg eine Kirche teilen. Es gibt nichts, worüber man nicht gestritten hätte. Der Grund war meist sehr profan: Es gab nicht genug Geld für zwei Kirchen. Also hieß es teilen und eben auch streiten über Gottesdienstzeiten, Taufstein, Betriebs- und Baukosten. Heute gibt es nur noch rund 60 Simultankirchen in Deutschland. Aus den Zwangsgemeinschaften von einst wurde in den meisten Fällen eine Gemeinschaft. Orte an denen die Zukunft der Ökumene erprobt wird.