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Glaubenssachen

Glaubenssachen - Luthers Erben in Namibia - Mission und Völkermord

500 Jahre Reformation. Doch mit welchen Begleiterscheinungen gelangte Luthers Botschaft eigentlich in die weite Welt, zum Beispiel nach Namibia? Die ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika war schon seit 1840 Missionsland. Die Missionare kamen mit der Frohen Botschaft, doch dann folgten ihnen Händler, Siedler und auch Soldaten.

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Eine Rebellion der sogenannten "Eingeborenen" schlug die Kolonialtruppe des Kaisers, selbst ein Lutheraner, im Jahr 1904 blutig nieder. Die Missionare rechtfertigten die imperiale Machtausübung des Reiches. Schließlich sei der Kaiser von Gottes Gnaden Herr über die "Missionskinder" Heute ist Namibia zu 90 Prozent christlich - mit der Erinnerung an historisches Leid, für das auch lutherische Missionare mitverantwortlich waren. Diese Schatten der Vergangenheit hat die Evangelische Kirche Deutschlands, EKD, jetzt gerade offiziell anerkannt. Ein Schuldbekenntnis, so nennt es die Evangelische Kirche, mitten im Reformationsjubel.