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Fußball

Gladbach und Wolfsburg optimistisch

Zum "Rückrundenstart" der Champions-League-Gruppenphase will Mönchengladbach im Spiel gegen Juve den ersten Sieg. Wolfsburg könnte mit einem Dreier in Eindhoven bereits das Überwintern im Europapokal klar machen.

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Gladbach will ersten Sieg gegen Juventus

Tabellen-Rechenspiele interessieren Max Eberl überhaupt nicht. Der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach hat seine eigene Champions-League-Gleichung aufgemacht. "Wir haben in den vergagenen Spielen zunächst das erste Tor geschossen, dann den ersten Punkt geholt. Die logische Folge wäre der erste Sieg", sagte Eberl vor dem Heimspiel gegen den italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin am Dienstag (Anstoß 20:45 Uhr MEZ, ab 20:30 Uhr im DW-Liveticker).

Mit nur einem Punkt aus drei Spielen ist der Einzug ins Achtelfinale für den fünfmaligen deutschen Meister als Tabellenletzter der Gruppe D in weite Ferne gerückt. Nach sechs Ligasiegen in Serie unter

Interimstrainer Andre Schubert

ist das Selbstvertrauen bei der Borussia aber riesig. Mittelfeldspieler Granit Xhaka hat die K.o.-Phase in der europäischen Königsklasse trotz ungünstiger Ausgangslage jedenfalls noch nicht ganz abgeschrieben. "Unser Ziel ist der dritte Platz. Wenn wir sogar den zweiten Platz mitnehmen können, sehr gerne", sagte der Schweizer.

"Offensiv mutiger werden"

Juve-Profi Paul Pogba (l.) und Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach kämpfen um den Ball (Foto: OLIVIER MORIN/AFP/Getty Images)

Xhaka (r.) ist vor dem Rückspiel gegen Juve selbstbewusst

Dazu müssen die Gladbacher aber ein größeres Risiko an den Tag legen, als beim

respektablen 0:0 im Hinspiel

in Turin vor zwei Wochen. Zwar hatte das Schubert-Team die Offensive der Italiener weitgehend im Griff, in 90 Minuten erspielte sich die Borussia allerdings keine einzige Tormöglichkeit. "Wenn wir offensiv noch ein bisschen mutiger werden, können wir auch Juve richtig ärgern", sagte Kapitän Xhaka.

Ein Sieg gegen den italienischen Champion, der auf Weltmeister Sami Khedira (Zerrung) verzichten muss, könnte auch international der Startschuss für eine furiose Aufholjagd sein. Nach dem Duell mit der "alten Dame" (7 Punkte) steht gegen den FC Sevilla (3) ein weiteres Heimspiel an, bevor es zum Abschluss der Gruppenphase zu Manchester City (6) geht.

Wolfsburg will in der Königsklasse bleiben

Anders als in Mönchengladbach darf man in Wolfsburg bereits über viel mehr nachdenken. Der VfL will nicht nur im Europapokal überwintern, er will auch in der Königsklasse des Fußballs weiterspielen und nicht als Gruppendritter in die Europa League "absteigen". Mit einem Sieg am Dienstag bei der PSV Eindhoven hat das Team von Trainer Dieter Hecking zumindest den Verbleib im Europacup bereits sicher. Egal, was in den dann noch ausstehenden Spielen in der Gruppe B bei ZSKA Moskau und gegen Bastian Schweinsteigers Manchester United noch passiert, der deutsche Vizemeister wäre im kommenden Jahr mindestens in der Europa League noch dabei.

Luciano Narsingh (r.) von PSV Eindhoven versucht Wolfsburgs Ricardo Rodriguez den Ball abzujagen (Foto: ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)

Schaffen Ricardo Rodriguez (l.) und die anderen Wolfsburger gegen die PSV den nächsten Dreier?

Nur an diese Sicherheit verschwendet bei den "Wölfen" niemand einen Gedanken. "Ich hoffe, dass noch einige Spiele dazu kommen", sagte Weltmeister Julian Draxler und meinte damit wohlgemerkt Partien in der Champions League. Dafür wäre ein Sieg beim niederländischen Meister wie beim

2:0 im Hinspiel

vor zwei Wochen zumindest vorentscheidend. Bei einem weiteren Punkt am 25. November in Moskau wäre auch das Champions-League-Achtelfinale fix.

"Wie gehen auf Sieg"

Der Wolfsburger Andre Schürrle ist am Ball (Foto: Peter Steffen/dpa)

Andre Schürrle: "Wir können Eindhoven schlagen"

"Wir können in Eindhoven einen Riesenschritt machen. Wenn wir einen Dreier holen, dann sieht es für uns sehr gut aus mit dem Achtelfinale", bekräftigte Draxler. Auch der zuletzt etwas stärker werdende Andre Schürrle demonstrierte Selbstbewusstsein: "Wir gehen auf Sieg. Auswärts ist für uns immer ein Punkt drin in der Champions League. Aber wir wissen, dass wir Eindhoven schlagen können." Nationalstürmer Max Kruse fällt mit seinem Muskelfaserriss allerdings noch aus: "Er wird es nicht schaffen", sagte Trainer Dieter Hecking.

Beide Partien beginnen am Dienstag um 20.45 Uhr MEZ. Im DW-Liveticker können Sie das Geschehen in den Stadien von Mönchengladbach und Eindhoven mitverfolgen. Los geht es rund 15 Minuten vor Anpfiff.

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