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Kultur

Gisele Bündchen will Karriere beenden

Sie ist eines der reichsten Supermodels der Welt: Gisele Bündchen ist mit Mitte Dreißig immer noch heiß begehrt. Sie will ihre Model-Karriere aber nun beenden. Sie tut es für ihre Familie und für ihren Körper.

Gisele Bündchen

Gisele Bündchen auf der São Paulo Fashion Week

Gisele Bündchen will am Donnerstag bei der São Paulo Fashion Week, Brasiliens größter Modenschau, ihre letzten Schritte auf dem Laufsteg tun. Die zweifache Mutter bestimmt ihre Karriere selbst und will sich mehr um ihre Familie kümmern. Sie betont: "Ich mache den Terminplan für meine Kinder, trage ihre Ferien ein, und den Spielplan meines Mannes, weil die Familie meine Nummer-1-Priorität ist". Aber es gibt auch weitere Gründe. Ihr Körper habe sie gebeten aufzuhören. Dabei könnte die 34-Jährige durchaus mit der oft mehr als ein Jahrzehnt jüngeren Konkurrenz mithalten.

Das "Übermodel" aus Brasilien

Gisele Bündchen ist eine Werbeikone und stand bei den namhaftesten Firmen unter Vertrag: Dolce & Gabana, Luis Vuitton, Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Valentino, Versace, Victoria's Secret und vielen anderen. In ihrem Heimatland Brasilien wird sie auch bewundernd das "Übermodel" genannt.

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Gisele Bündchen auf der São Paulo Fashion Week im November 2014

2014 führte sie zum achten Mal in Folge die "Forbes"-Rangliste der bestverdienenden Models an. Ihr geschätzter Jahresverdienst beträgt 47 Millionen Dollar. "Sei Du selbst, bleib' normal", war dabei eines ihrer Erfolgsrezepte, das offensichtlich aufging. Claudia Schiffer sagte einmal: "Supermodels, wie wir sie damals waren, die gibt's heute nicht mehr."

Neue Karrieremöglichkeiten

Auch jenseits von Laufstegen stand und steht Gisele Bündchen immer wieder im Rampenlicht. 2014 präsentierte sie in Rios Maracanã-Stadion den Fußball-WM-Pokal. Außerdem spielte sie in den Filmen "Taxi" und "Der Teufel trägt Prada" mit. Darüber hinaus engagiert sie sich im Kampf gegen Aids. Auch als Umwelt- und Tierschützerin machte sie sich einen Namen. Als Sonderbotschafterin setzte sie sich für das UN-Umweltprogramm ein.

bw/ab (dpa)

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