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Giorgio de Chirico, William Hogarth und Handy-Kunst

Malen, was man nicht sehen kann - das war Giorgio de Chiricos Ziel als Künstler. Hinweise auf eine Chirico-Ausstellung in Padua, britische Malerei aus dem 18. Jahrhundert und Handy-Kunst in den USA in den Kultur-Tipps.

Paul Cézanne im Kunstmuseum Basel , Kupferstichkabinett © Foto: Kunstmuseum Basel (Martin Bühler)

Paul Cézanne im Kunstmuseum Basel

Giorgio De Chirico, L'énigme d'une journée (II), 1914. San Paolo, Museo d'arte contemporanea dell'Università di San Paolo, freies Bildformat

Giorgio De Chirico, L'énigme d'une journée (II), 1914

In den prächtigen Sälen des Palazzo Zabarella in Padua ist eine große Retrospektive des italienisch-griechischen Malers Giorgio de Chirico (1888-1978) zu bewundern. "Un de Chirico mai visto e neanche immaginato" ("Ein de Chirico, wie man ihn noch nie gesehen, geschweige denn erdacht hat") ist der Titel der Ausstellung, die mit mehr als 100 Bildern aus Museen aus aller Welt eine Einführung in die geheimnisvolle Kunst des Vaters der "Metaphysischen Malerei" geben soll. "Ich will das malen, was man nicht sehen kann", erklärte de Chirico einmal seine "Pittura metafisica". Der als Sohn italienischer Eltern 1888 in Volos, Griechenland, geborene Künstler ist berühmt für seine Gemälde mysteriöser Räume und Perspektiven. Die Ausstellung ist noch bis zum 27. Mai geöffnet.

Öffnungszeiten: täglich 9.30 bis 19.30 Uhr.

Tate Britain: Originelle Werke über England im 18. Jahrhundert

HOGARTH, William (1697 – 1764), Marriage A-la-Mode: 4. The Toilette , about 1743, Oil on canvas_70.5 x 90.8 cm

William Hogarth (1697 – 1764), Marriage A-la-Mode: 4. The Toilette, ca. 1743

"Originell, satirisch, umtriebig und ungeheuer begabt", so beschreibt das Londoner Kunstmuseum Tate Britain den Künstler William Hogarth. Seine Werke aus dem 18. Jahrhundert zeigt das Museum vom 7. Februar bis zum 29. April. "Bisher hat kein anderer Künstler mit seinen Werken eine Periode der britischen Geschichte so eindrucksvoll und nachhaltig beschrieben wie Hogarths", erklärt das Museum weiter. Der Künstler behandelte Themen, die uns auch heute noch interessieren: Sexualität, Benehmen, gesellschaftliche Intrigen, Korruption, Wohltätigkeit und Patriotismus. Hogarth hat auch die Arbeiten zeitgenössischer Künstler inspiriert. Einige werden in der Ausstellung gezeigt, darunter Werke von Yinka Shonibare und Paula Rego.

Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr, Freitag und Samstag bis 21.00 Uhr.

Zeichnungen in Basel vom Klassizismus bis frühe Moderne

Jean Auguste Dominique Ingres (1780–1867) Portrait de M. Pyrame Thomeguex, 1821 Bleistift, gehöht; Blatt: 27.3 x 21.3 cm Kunstmuseum Basel, Kupferstichkabinett Legat in memoriam Jeanne et Edmond Lévy-Ditisheim, 2001 © Foto: Kunstmuseum Basel (Martin Bühler)

Jean Auguste Dominique Ingres (1780–1867) Portrait de M. Pyrame Thomeguex, 1821

"Klassizismus bis frühe Moderne" heißt eine Ausstellung von Zeichnungen des 19. Jahrhunderts, die vom 3. Februar bis 24. Juni im Kunstmuseum Basel geboten wird. Anhand von Skizzen, Studien und bildmäßig ausgearbeiteten Zeichnungen aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts Basel kann beobachtet werden, wie zum Beispiel zeichnerische Traditionen erneuert werden. Der Bogen wird von Klassizismus und Romantik (Füssli, Carstens, Friedrich, Ingres und Delacroix) bis zum jungen Picasso gespannt. Das Nebeneinander von deutschen, französischen und Schweizer Zeichnungen ermöglicht nach Museumsangaben interessante Vergleiche, das Aufzeigen von Gemeinsamkeiten, Parallelen, aber auch Unterschieden.

Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag bis Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr, Mittwoch bis 20.00 Uhr. (Das Kunstmuseum ist wegen Bauarbeiten vom 19. Februar bis 5. März geschlossen).

Museum in Baltimore präsentiert Kunst in Form von Handys

DUMBO Art Fest, Brooklyn, 2006, TXTual Healing (2002-2007) by Paul Notzold

Cell Phone Art, Brooklyn

Handys sind zu einem ständigen Begleiter im Alltag geworden. Die Ausstellung "Cell Phone: Art and the Mobile Phone" im "Contemporary Museum" in Baltimore (US-Bundesstaat Maryland) widmet sich jedoch nicht der Nutzung des Handys primär als Kommunikationsmittel, sondern als eine Kunstform. Interaktivität steht im Zentrum dieser Ausstellung einer Gruppe von 30 internationalen Künstlern. So können Besucher Textnachrichten und Fotos auf Ausstellungsstücke senden und auf diese Weise zum Erscheinungsbild vieler Objekte beitragen. Ein weiterer Glanzpunkt: Ein Kronleuchter aus Mobiltelefonen, auf deren Bildschirmen Kurzfilme flimmern. Die Ausstellung hat am 21. Januar ihre Türen geöffnet und endet am 22. April.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 12.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag bis 19.00 Uhr.

Symbolbild Film Festival roter Teppich

Dossier KINO Favoriten: Die Besten des deutschen Films

Was sind die besten Dramen, die lustigsten Komödien, die Top-Schauspielerinnen und die größten Leinwandhelden? In der Serie "KINO Favoriten" präsentiert das DW-Filmmagazin seine ganz persönliche Auswahl.