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Sport

Gilbert feiert zweiten Giro-Etappensieg

Radprofi Philippe Gilbert entscheidet das 18. Teilstück des Giro d'Italia für sich und holt damit bereits seinen zweiten Etappensieg. Der in der Gesamtwertung führende Alberto Contador baut seinen Vorsprung weiter aus.

Philippe Gilbert überquert jubelnd die Ziellinie der 18. Etape des Giro d'Italia (Foto: BELGA PHOTO YUZURU SUNADA)

Der Jubel des Etappensiegers auf der Ziellinie: Philippe Gilbert

Alberto Contador trennen nur noch 613 Kilometer von seinem zweiten Sieg beim Giro d'Italia nach 2008. Der 32 Jahre alte spanische Radprofi baute seinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung weiter aus und führt jetzt mit 5:15 Minuten vor seinem ungeliebten Landsmann Mikel Landa. Den Tagessieg sicherte sich in Verbania nach 170 Kilometern der belgische Ex-Weltmeister Philippe Gilbert, der zum zweiten Mal bei diesem Giro triumphierte.

Contador ließ sich auf der 18. Etappe zu einer kleinen Bestrafungs-Aktion hinreißen, die den Spanier womöglich viel Kraft kostete, ihm aber weitere Sekunden brachte. Nachdem Landa leicht gestürzt war, hatte der zweimalige Tour-de-France-Gewinner am Fuß des letzten Anstiegs attackiert und sich allein auf die Verfolgung der Spitzengruppe gemacht.

Alberto Contador lacht in die Kamera (Foto: EPA/DANIEL DAL ZENNARO dpa Bildfunk)

Das Lachen des Gesamtführenden: Alberto Contador

Der Tinkoff-Saxo-Kapitän übte womöglich Vergeltung für den etwas unfairen Angriff von Landas Mannschaft auf dem

16. Teilstück.

Vor dem schweren Anstieg auf den Mortirolo hatte Astana vor zwei Tagen attackiert, als Contador durch einen Defekt gehandicapt war.

Das Geplänkel hinter ihnen tangierte eine Ausreißergruppe nicht. Zwölf Fahrer hatten in einer prominent besetzten Spitzengruppe die einzige Steigung des Tages 46 Kilometer vor dem Ziel mit mehr als elf Minuten Vorsprung in Angriff genommen. Zu Beginn war die Ausreißer-Formation noch größer. Durch Stürze waren aber zwei Fahrer zurückgefallen, Damiano Cunego musste mit einer Schulterverletzung das Rennen aufgeben. Der Italiener hatte 2004 den Giro gewonnen und auf dem Weg nach Verbania den Etappensieg angepeilt, den sich dann Gilbert holte.

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