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Aktuell Deutschland

Gewitterfront zieht weiter über Deutschland

Heftige Regenfälle, Blitze, Sturm: Eine heftige Gewitterfront zieht von Westen nach Osten. Dabei sind die Schäden des Unwetters vom Montag noch nicht beseitigt. Bahnstrecken sind gesperrt, Schulen bleiben geschlossen.

Nach einem der heftigsten Unwetter seit Jahren gehen die Aufräumarbeiten an Rhein und Ruhr am Mittwoch weiter. Die Schäden sind so umfangreich, dass weiterhin mit erheblichen Beeinträchtigungen auf Straßen und Schienen gerechnet werden muss. Mehrere Bahn-Hauptstrecken bleiben gesperrt.

In einigen Städten fällt die Schule aus. Komplett beruhigt hat sich die Wetterlage allerdings noch nicht. Auch am Dienstagabend sowie am Mittwochmorgen zogen über Nordrhein-Westfalen und andere Regionen Deutschlands zum Teil starke Gewitter. In Rostock wurden nach starken Regenfällen mehrere Straßen überflutet. "Teilweise steht das Wasser bis zu 50 Zentimeter hoch", sagte eine Polizeisprecherin. Auch in Hessen und Niedersachsen gab es Überschwemmungen. In einzelnen Regionen wie dem Hochsauerland fielen bis zu sechs Zentimeter große Hagelkörner vom Himmel.

Im Laufe des Tages soll es weitere Unwetter geben. Der Deutsche Wetterdienst gab entsprechende Warnungen heraus.

Gesperrte Bahnstrecken

Im Bahnverkehr von Nordrhein-Westfalen sorgen beschädigte Oberleitungen weiter für zahlreiche Streckensperrungen und Verspätungen. Bahnreisende müssen sich hier auch am Mittwoch auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, sind zahlreiche Strecken wegen der Schäden durch das Unwetter weiter gesperrt.

Im Fernverkehr enden sämtliche IC- und ICE-Züge, die eigentlich durch das Ruhrgebiet fahren sollten, vorzeitig in Köln, Hamm und Münster. Mehrere Regionalzugverbindungen und S-Bahnen fallen komplett aus. Andere Linien werden nur teilweise befahren. Stellenweise fahren Busse als Ersatz. Die Bahn informiert auf ihrer Internetseite über den aktuellen Stand der Sperrungen.

Sechs Tote, 67 Verletzte

Sechs Menschen kamen bei dem Unwetter am Montagabend ums Leben

, 67 Menschen wurden verletzt. In mehreren Städten warnen die Behörden weiterhin vor herunterstürzenden Ästen. Vor allem das Betreten von Wäldern sei gefährlich. In einigen Städten bleiben die Friedhöfe zunächst geschlossen.

mm/pg (dpa)

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