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Geschwindigkeit in der Kunst

Die Ausstellungstipps dieser Woche machen schwindelig: High-Speed-Kunst ist in Valencia zu sehen. Feiner Schmuck im französischen Jugendstil liegt in Paris aus, und riesenhafte Fotografien beeindrucken in New York.

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Wie stellen Künstler Geschwindigkeit und Bewegung dar? Dieser Frage geht das Institut für Moderne Kunst in Valencia (IVAM) bis zum 17. Juni in einer dreiteiligen Ausstellung unter dem Titel "Speed" nach. Die gezeigten Werke - vom Gemälde bis zur Videoinstallation - reichen von der Zeit vor der industriellen Revolution, als es noch keine Motoren gab, bis zu der von Computern geprägten Hochtechnologie-Ära. "Geschwindigkeit bedeutet Bewegung, Wandel, Öffnung und Wissen, sie ist eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit" erläutert Museumsdirektorin Consuelo Ciscar die Themenvielfalt, die sich hinter dem Titel dieser Ausstellung verbirgt. Das IVAM feiert mit der Schau seine Gründung vor 18 Jahren.

Täglich außer Montag 10 bis 20 Uhr

Schmuckkunst von René Lalique

René Lalique - Großbild

"René Lalique. Ein außergewöhnlicher Kreateur"

Der wohl bedeutendste Schmuckkünstler des französischen Jugendstils, René Lalique (1860-1945), widmete sich zunächst der Schmuckkunst, bevor er sich bis zu seinem Tod mit der gleichen Leidenschaft der Glaskunst zuwandte. Unter dem Titel "René Lalique. Ein außergewöhnlicher Kreateur" zeigt das Pariser Musée du Luxembourg rund 400 Schmuckstücke, Zeichnungen und Glasgegenstände. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Jahren 1890 bis 1910, einer Zeit, in der sich Lalique überwiegend als Schmuckkünstler einen Namen gemacht hatte. Die Ausstellung geht bis zum 29. Juli.

Dienstag bis Donnerstag und Samstag: 10:30 bis 19 Uhr, Montag und Freitag 10:30 bis 22 Uhr, Sonn- und Feiertag 9 bis 19 Uhr

Jeff Wall Retrospektive im New Yorker MoMA

The Destroyed Room

Jeff Walls: The Destroyed Room, 1979

Der kanadische Künstler Jeff Wall denkt in großen Dimensionen. Seine Fotografien in Größen von drei mal fünf Metern ähneln gigantischen Leuchtreklamen, wenn er sie vor so genannten Leuchtboxen präsentiert. Dadurch erscheint die urbane Alltagswelt seiner Bilder mehr als surreal. Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) widmet Wall eine große Retrospektive mit rund vierzig Werken, die seinen Werdegang seit den späten 70er-Jahren beleuchtet. Die Ausstellung ist bis zum 14. Mai zu sehen. Danach wird "Jeff Wall" in Chicago und im Herbst in San Francisco gezeigt.

Samstag bis Montag, Mittwoch und Donnerstag 10:30 bis 17:30 Uhr, Freitag 10:30 bis 20 Uhr, Dienstag geschlossen

Zeichnungen von Monet in der Londoner Royal Academy

Ausstellungstipps vom 07.03.2007 - Renoir

Pierre-Auguste Renoir: Frühling in Chatou, um 1875

Die Royal Academy in London stellt in einer Ausstellung den "unbekannten Monet" vor. Das bisher wenig beleuchtete Talent des französischen Impressionisten als Zeichner steht im Mittelpunkt der Ausstellung, die nach Angaben der Royal Academy eine "revolutionär-neue Interpretation" seines Schaffens erlaubt. Etwa 80 Zeichnungen und Pastellzeichnungen wurden für die Show "Der Unbekannte Monet" aus Privatsammlungen und Museen in Europa, Japan und den USA zusammengestellt. Landschaftsstudien des jungen Monet aus der Normandie gehören ebenso dazu wie seine zahlreichen Pastellzeichnungen vom berühmten Felsen von Étretat. Viele der Werke sind in London erstmals zu sehen. Monet hatte ein Talent zum Zeichnen stets weit von sich gewiesen. Die Ausstellung ist vom 17. März bis zum 10. Juni im Sackler-Flügel der Royal Academy zu sehen.

Täglich außer Freitag 10 bis 18 Uhr, Freitag 10 bis 22 Uhr

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