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Reise

Geschichte und Gegenwart

Im Norden und im Süden, im Westen und im Osten - in jeder Himmelsrichtung finden sich in Deutschland Städte und Baudenkmäler, die unter dem besonderen Schutz der UNESCO stehen.

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Dresden und das Elb-Ufer

Galerie Bundesländer Bremen Rathaus UNESCO

Der Marktplatz vor dem Rathaus von Bremen.

32 Orte und Objekte gehören zu den Welterbestätten in Deutschland. In den nördlichen Landesteilen begegnen Besucher beispielsweise in den Hansestädten Bremen (Rathaus und Roland-Statue), Stralsund (Altstadt) und Lübeck (Altstadt) eindrucksvollen Bauwerken, die von der lebhaften Vergangenheit der Städte erzählen. Der Dom von Hildesheim und die ehemalige Benediktinerabtei St. Michael sind Zeugen der religiösen Kunst im Heiligen Römischen Reich. Das Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar hingegen ist ein Stück Montangeschichte: Bereits vor 1000 Jahren wurde hier erstmals nachweislich Erz gewonnen. Erst 1988 wurde das Bergwerk stillgelegt, das zusammen mit der Altstadt zum Weltkulturerbe gehört.

Unschätzbare Werte

Bayern: Würzburger Residenz

Die Würzburger Residenz.

Im Süden Deutschlands steht unter anderem die Bamberger Altstadt auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Auch die Würzburger Residenz als außergewöhnliches Barockschloss und das Kloster Maulbronn als die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen stehen unter dem Schutz der UNESCO.

Die Zeche Zollverein in Essen und die Völklinger Hütte sind Beispiele für Weltkulturerbestätten im Westen Deutschlands. Beide Gebäude repräsentieren ein Stück Industriegeschichte. Auch viele sakrale Bauwerke sind in diesem Landesteil von unschätzbarem Wert für Kunst- und Kulturhistoriker. So gilt der Kölner Dom als Meisterwerk gotischer Architektur, der Dom zu Speyer als Hauptwerk romanischer Baukunst.

Bad Muskau: Anziehungspunkt für Touristen ist der nach Plänen von Herrmann Fürst von Pückler zwischen 1815 und 1845 im englischen Stil angelegte Landschaftspark Bad Muskau. Spezialbild

Anziehungspunkt für Touristen ist der nach Plänen von Herrmann Fürst von Pückler zwischen 1815 und 1845 im englischen Stil angelegte Landschaftspark Bad Muskau.

Stadtarchitektur und Landschaft

800 Jahre sichtbare Geschichte sind der Grund, warum die Wartburg bei Eisenach zum Weltkulturerbe im Osten Deutschlands gezählt wird. Die beeindruckenden Gemäuer sind noch heute hervorragend erhalten und die Burg wird für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Der Muskauer Park an der sächsischen Grenze zu Polen ist nicht nur Gartenliebhabern als Ideal einer künstlich geschaffenen Landschaft bekannt. Auch in Dresden sind Parkanlagen Teil einer Welterbestätte: des idyllischen Elbtals. Auf 18 Kilometern sind hier im Lauf der Zeit Stadtarchitektur und natürliche Flusslandschaft harmonisch zusammengewachsen. (pg)

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