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KINO

Geschichte einer Depression

Natürlich ist es Zufall, dass der Film /´Helen/´ - eine Hollywood-Produktion von Sandra Nettelbeck - jetzt in die Kinos kommt. Doch nach dem Tod des Fußballers Robert Enke dürfte er auf viel Aufmerksamkeit stoßen.

Junge Frau und Mann blicken besorgt - Szene aus Helen (Warner)

Bangen um die depressive Mutter und Ehefrau: "Helen"

Sandra Nettelbecks neuer Spielfilm /´Helen/´ beschreibt sehr genau am Beispiel einer Frau, wie sich die Krankheit entwickelt. Hinter dem Film steckt eine zehnjährige Entwicklungsarbeit, es ist ein Herzensprojekt der Regisseurin. Im Gespräch erzählt die Filmemacherin, warum sie sich mit dem schwierigen Thema beschäftigt hat und weshalb es so problematisch ist dem Thema Depression einen filmischen Rahmen zu geben.

Außerdem in der Sendung:

Tom Tykwer in Afrika

Tom Tykwer gehört zu den bekanntesten Regisseuren hierzulande, sein letzter Film /´The International/´ eröffnete die Berlinale. Zu den nächsten Projekten Tykwers gehört die Verfilmung des Romans /´Weit gegangen/´ des US-Autors Dave Eggers, die Geschichte eines sudanesischen Flüchtlingsjungen. Das Interesse des Regisseurs am Kontinent Afrika wurde auch durch seine Lebensgefährtin Marie Steinmann geweckt, mit der er im Sommer den Verein /´One Fine Day/´ gegründet hat. Mittlerweile hat Tykwer auch eine Filmproduktion, die sich um junge Regisseure in Afrika bemüht.

Sprechen fürs Kino

Nur in Deutschland, Italien und Spanien ist es üblich, so gut wie alle ausländischen Filme zu synchronisieren. Der Aufschwung des Synchrongewerbes hat mit Kriegsende begonnen. Die einst blühende deutsche Filmindustrie war weitgehend zerstört. Mangels deutscher Produktionen mussten die Verleiher hauptsächlich amerikanische Filme importieren, diese mussten eingedeutscht werden, um sie unter die Leute zu bringen. Das Publikum war daran gewöhnt, dass auf der Leinwand deutsch gesprochen wurde. - Auftakt einer Reihe zum Thema "Synchronisation in Deutschland".

DVD-Tipp: "Revanche"

Cover der DVD Revanche (Filmgalerie 451)

In Abgründe blicken kann man jederzeit in Filmen aus Österreich. Ob Michael Haneke, Ulrich Seidl oder auch Götz Spielmann, unser Nachbarland verfügt derzeit über ein paar herausragende Regisseure. Götz Spielmann war mit /´Revanche/´ in diesem Jahr sogar im Oscar-Rennen.
"Revanche" ist ein messerscharf inszenierter Film über Seelenzustände im 21. Jahrhundert, abgründig und bissig, phantastisch gespielt und inszeniert. Ein Kriminalfilm und gleichzeitig ein feines Psychogramm einer Handvoll verlorener Seelen.

"Revanche" liegt jetzt auf DVD vor - beim Anbieter "Filmgalerie 451".


Moderation: Jochen Kürten




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