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Kultur

Geschichte Alaskas

Die Geschichte Alaskas reicht bis zu 40.000 Jahre in die Vorzeit zurück, heute ist es der 49. Bundesstaat der USA.

Wann sich die ersten Menschen in Alaskas ansiedeln, ist nicht sicher - Schätzungen reichen von 40000 bis 15000 Jahren vor Christus. Es wird angenommen, dass die ersten Nomaden den Karibu-Herden über die eisfreie Bering-Landbrücke folgen, die damals den asiatischen mit dem amerikanischen Kontinent verbindet. Andere Hypothesen gehen davon aus, dass die Einwanderer von Insel zu Insel mit Schiffen von Asien nach Alaska übersetzen.

Mehrere Jahrtausende später kommen in einer Zwischeneinszeit die Athabaskan-Indianer, Tlingits und Eskimos nach Alaska. Etwa 4000 vor Christus machen sich die letzten Nomaden auf den Weg über das gefrorene Meer und besiedeln die Aleuten. Die beiden kleineren Indianerstämme - die Tsimshians und Haidas - wandern erst im 17ten und 18ten Jahrhundert von Kanada in den Südosten des Landes aus.

Im 18ten Jahrhundert leben in Alaska etwa 80000 Inuit und Indianer.

Berichte über den unglaublichen Tierreichtum Sibiriens lösen Mitte des 18ten Jahrhunderts eine Einwanderungswelle in die arktischen Gebieten aus. Die erste russische Siedlung entsteht 1741 auf der Insel Kodiak, der Handel mit Pelzen blüht.

Spanier und Engländer werden sich der russischen Vormachtstellung in der Arktik bewusst und entsenden ihre eigenen Expeditionen. James Cook stößt unter englischer Flagge in den Nordpazifik und nach Unalaska vor. Ivanovich Shelikof, Anführer der russischen Pelzhändler, wird 1784 vom Zaren beauftragt, die Russisch-Amerikanische Gesellschaft zu gründen. Diese soll nicht nur den Pelzhandel kontrollieren, sondern auch russische Politik in den arktischen Gebieten durchsetzen - so auch bisher nicht besetztes Land kolonialisieren. 1804 wird Aleksandr Baranov erster Gouverneur von Russisch-Amerika.

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